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Joachim Ziche

deutscher Agrarsoziologe From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben und Wirken

Ziche schloss das Studium der Landwirtschaft an der TU München-Weihenstephan ab, promovierte dort 1961 zum Dr. agr., habilitierte sich 1969 und übte danach eine Tätigkeit als Hochschuldozent aus. 1971 ging Ziche als Professor an die Universität von Sambia, kehrte 1973 wieder nach München-Weihenstephan zurück, wo er die Leitung der Abteilung für Agrarsoziologie übernahm. Er lehrte dann von 1976 bis 1984 erneut in Sambia und kehrte danach wieder nach Weihenstephan zurück, wo er 1986 einen eigenständigen Lehrstuhl für Agrar- und Landsoziologie begründete. Ehrenamtlich war Joachim Ziche in der Evangelischen Landeskirche Bayerns aktiv.

Forschungsengagement

Ziche hat neben der Lehre eine umfangreiche Sozialforschung betrieben. Er verfasste über 70 Aufsätze. Die besondere Aufmerksamkeit erzielte die Schrift „Der Einfluss von Presse und Funk auf die agrarpolitische Meinungsbildung der Öffentlichkeit“ (1964, 104 S.) und die gemeinsam mit Ulrich Planck verfasste Publikation „Land- und Agrarsoziologie“, 1979, 580 Seiten, das zum Standardwerk der ländlichen Sozialforschung aufstieg.[2][3]

Literatur

  • Theophil Gerber: Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin , Nora Verlagsgesellschaft Berlin 2014, ISBN 978-3-936735-67-3

Einzelnachweise

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