Joey A. Vaising
deutscher Gitarrist, Bassist und Produzent
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Joey A. Vaising (eigentlich Jörg Adler[1]), ist ein deutscher Gitarrist, Bassist, Komponist und Musikproduzent.
Biografie
Joey A. Vaising (bürgerlich Jörg Adler) traf in der Schule auf den späteren Bassisten Rajko Gohlke (Think About Mutation, Freunde der italienischen Oper, Knorkator), mit dem er 1987 seine erste Band Das Phenomen gründete, aus der sich rasch die Band The Tishvaisings mit Schwarwel als Sänger entwickelte, die sich später The Art Of The Legendary Tishvaisings nannte und es mit ihrem ersten Tonträger gleich in John Peels Sendung auf BBC Radio 1[2] schaffte. Das Album "Catharsis" erfuhr jahrzehnte später erneute Aufmerksamkeit, nachdem das niederländische Label VIC Records einen weltweiten Re-Release veröffentlichte.[3]
Nach dem Split der Band im Jahre 1991 entwickelte er mit Rajko Gohlke und Drummer Kay Setzepfand zwei parallel laufende Bandprojekte: Die Crossover-Band D.O.D. (Death On Doomsday) und die später bei UNIVERSAL unterzeichneten Think About Mutation, welche bis 2002 bestanden und insgesamt fünf Alben veröffentlichten.
Ein Jahr nach dem Ende vom TAM gründete er noch einmal mit Schwarwel das kurzlebige Bandprojekt Born Cool, das sich drei Jahre später bereits wieder auflöste.
Im Anschluss gründete er im Jahr 2006 The Sonic Boom Foundation eine durch Rave- und Britpop-Elemente gekennzeichnete Urban Rave Sound Formation[4].
Aus der The Sonic Boom Foundation heraus startete man den Versuch, mit Rajko Gohlke und dem Sänger Stewa mit Gründung der Band TOTL XS CTRL inhaltlich an Think About Mutation anknüpfen zu können, was sich aber schnell zu einem eigenständigen Projekt entwickelte. Nach dem Debüt "Greed"[5] veröffentlichte er 2024 in Kollaboration mit Rummelsnuff die Vinyl-EP TOTL XS CTRL - "Baptist".
2017 holte ihn Ray van Zeschau als zweiten Gitarristen zu Freunde der italienischen Oper, dessen musikalischer Produzent er gleichzeitig wurde.[6]
Joey A. Vaising lebt in Leipzig.
Auszeichnungen
- 1999: Ilses-Erika-Award in der Kategorie Gitarrist des Jahres[7]
Diskographie
The Art of the Legendary Tishvaisings
- 1990: One More Flop (7” Trief)
- 1990: Cartharsis (One More Flop)
Think About Mutation
- 1993: Motorrazor (Dynamica)
- 1994: Housebastards (Dynamica)
- 1996: Hellraver (Dynamica)
- 1997: Virus (Motor/Universal)
- 1999: Highlife (Motor Music)
Born Cool
- 2003: Lucky (Devil Connection)
- 2003: „Swamp Room Single Club: Y“ Split EP als You Suck a.k.a. Born Cool mit Yucca Spiders (Swamp Room Records)
- 2005: No Regret ( Devil Connection)
The Sonic Boom Foundation
- 2008: the sonic boom foundation (VelocitySounds Rec.)
- 2010: bad news always good news (VelocitySounds Rec.)
- 2014: Share the pain, embrace the hope, love the living (VelocitySounds Rec.)
- 2025: Jukebox (Hart Hat Area)
TOTL XS CTRL
- 2023 Greed (Hart Hat Area)
- 2024 Baptist (Rundling & Hart Hat Area)
Freunde der italienischen Oper
- 2020: Brüder zur Sonne zur Freiheit, Freunde der italienischen Oper mit Die Art, – 12 Inch Vinyl Picture Split EP (Major Label / Hart Hat Area)
- 2024: LP/CD/Tape Kassandras Komplex (Strandard63 / Major Label / Hart Hat Area)
- 2025: EP Brüder, hört die Signale!, Freunde der italienischen Oper mit Die Art, 12 Inch Vinyl Picture Split-EP mit Die Art (Major Label / Hart Hat Area)
Filme
- DRECK - Der Film, Regie: Abo Alsleben[8]