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Johann Baptist Lohr

deutscher römisch-katholischer Geistlicher und Landtagsabgeordneter (BVP) From Wikipedia, the free encyclopedia

Johann Baptist Lohr (* 18. Dezember 1879 in Zangberg im Landkreis Mühldorf am Inn; † 26. Februar 1938 in München) war römisch-katholischer Geistlicher und Mitglied des Bayerischen Landtags.

Leben

Johann Baptist Lohr war der Sohn eines Schneidermeisters, besuchte die Volksschule in Zangberg und das Gymnasium Burghausen, um anschließend ein Theologiestudium an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Philosophisch-theologischen Hochschule Freising zu absolvieren. 1905 empfing er die Priesterweihe und war anschließend bis 1912 als Vikar bzw. Stadtkaplan in Freising eingesetzt und engagierte sich besonders für die Belange der Katholischen Arbeitervereine, deren Bezirkspräses er in München wurde. Später nahm er die Position des Generalsekretärs des süddeutschen Verbandes katholischer Arbeitervereine ein. Von 1922 an war Lohr Diözesanpräses der Marianischen Kongregation und übernahm 1928 die Leitung von Arbeitererholungsheimen und engagierte sich in der Christlichen Arbeiterhilfe.

Als Mitglied der Bayerischen Volkspartei erhielt er am 16. Oktober 1918 als Nachfolger des zurückgetretenen Abgeordneten Sebastian Bauer ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den bayerischen Landtag bildete. Nach der Auflösung des Parlaments im November 1919 zog er sich zunächst aus der Politik zurück, kam aber im November 1926 in den Landtag zurück. Er wurde gewählt im Stimmkreis München VIII, Ebersberg. Dieses Mandat übte er bis 1928 aus und kam 1932 erneut in den Bayerischen Landtag.[1]

In den Jahren von 1933 bis 1937 wurde er mehrfach durch die Geheime Staatspolizei (Gestapo) im Wittelsbacher Palais verhört.

Ehrungen

Siehe auch

Einzelnachweise

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