Johann Ferdinand Beer

Österreichischer Baumeister und Architekt From Wikipedia, the free encyclopedia

Johann Ferdinand Beer, auch Bär (* 19. Oktober 1731 in Au; † 1. Januar 1789 ebenda) war ein österreichischer Baumeister im Barock.

Leben

Herkunft

Johann Ferdinand Beer entstammte der Architektenfamilie Beer und war ein Sohn von Josef Gottfried Beer (1704–1791) und Maria Moosbrugger (* um 1705; † 1749), welche ebenfalls aus einer Architektenfamilie stammte.

Er war mit Barbara Berbig (1735–1803) verheiratet und hatte eine Tochter Maria Anna (1771–1830).[1]

Wirken

Nach seiner von 1745 bis 1748 dauernden Lehre begann er seine Laufbahn bei seinem Onkel Johann Michael Beer[2] und war bei ihm 20 Jahre Palier.[3] Dieser baute ab 1760 die Stiftskirche St. Gallen, wo Johann Ferdinand Beer mitwirken durfte.[4] Von 1767 bis 1769 baute er als St. Gallischer Stiftsbaumeister selbstverantwortlich am Ostrand des Geländes der Fürstabtei St. Gallen ein Repräsentationsgebäude (Pfalz St. Gallen).[2]

In seiner Karriere schuf er zahlreiche Gebäude und Kirchen in und um St. Gallen.[5] Dabei arbeitete er u. a. mit dem Stuckateur Peter Anton Moosbrugger zusammen. Von 1751 bis 1787 bildete er 30 Lehrlinge aus.[6]

Er gilt als produktivster[7][8] und letzter überregional bekannter Baumeister der Familie Beer.

Bauwerke (Auswahl)

Siehe auch

Einzelnachweise

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