Johann Georg Helck
deutscher Landwirt und Bürgermeister sowie Mitglied des Bayerischen Landtags
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Johann Georg Helck (* 3. Mai 1863 in Vollmersweiler; † 27. März 1933 ebenda) war ein deutscher Landwirt und Bürgermeister sowie Mitglied des Bayerischen Landtags.
Leben
Johann Georg Helck wurde als Sohn des Georg Michael Helck (1823–1893) und dessen Ehefrau Maria Margaretha Nagel (1828–1885) geboren. Nach seiner Schulausbildung meldete er sich freiwillig zum dreijährigen Kriegsdienst und übernahm danach die Bewirtschaftung des elterlichen Landwirtschaftsbetriebs. Er engagierte sich in der Politik und trat der Liberalen Vereinigung bei, die 1880 aus einer Abspaltung des linken Flügels der Nationalliberalen Partei hervorgegangen war und 1884 mit der Deutschen Fortschrittspartei zur Deutschen Freisinnigen Partei fusionierte. Später knüpfte die 1893 gegründete Freisinnige Vereinigung an deren Tradition an. Er wechselte in die Bayerische Mittelpartei, die 1918 in Nürnberg gegründet wurde und sich im März 1920 der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) anschloss und fortan deren Landesverband in Bayern bildete. Dabei führte sie die Bezeichnung BMP noch bis 1924.
Helck war Bürgermeister seines Heimatortes und in dieser Funktion oblag ihm als Standesbeamter die Beurkundung von Geburten, Hochzeiten und Sterbefällen.[1]
Von 1912 bis 1918 gehörte er der Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete, an. 1920 erhielt er als Mitglied der Bayerischen Mittelpartei ein Mandat für den 1. Bayerischen Landtag, gewählt im Wahlkreis Germersheim.[2]
Am 29. Oktober 1922 legte er sein Mandat aus familiären und gesundheitlichen Gründen nieder. Karl Rassiga wurde sein Nachfolger im Amt.
Öffentliche Ämter
- Präsident der Kreisbauernkammer der Pfalz
- Vorstandsmitglied im Pferdezuchtverein Südpfalz e. V.[3]
Ehrungen
Siehe auch
Weblinks
- Johann Georg Helck in der Parlamentsdatenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte in der Bavariathek.