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Johann Georg Rupp

deutscher Architekt, kommunaler Baubeamter und Denkmalschützer From Wikipedia, the free encyclopedia

Johann Georg Rupp (* 7. Februar 1797 in Reutlingen; † 1. März 1883 ebenda) war ein deutscher Architekt, Baubeamter und Denkmalpfleger.

Johann Georg Rupp (Öl auf Leinwand, gemalt von Gottlob Johann Gutekunst 1845)

Leben

Johann Georg Rupp entstammte einer traditionell im Steinmetz-Handwerk tätigen Familie und besuchte nach einer Maurer- oder Zimmermannslehre das Polytechnikum Stuttgart. Anschließend an das Architekturstudium arbeitete er als Bautechniker in Kirchheim (Teck).

Nach Reutlingen zurückgekehrt, arbeitete er dort bis 1871 als Stadtbaudirektor in der kommunalen Bauverwaltung.[1]

Sein Schwerpunkt war die gotische Baukunst, und er war an der Restaurierung der Marienkirche in Reutlingen beteiligt. Neben seiner Tätigkeit als Beirat des Ulmer Münsterbaues wurde er durch seine Schloss- und Kirchenbauten überregional bekannt.

Seine archäologischen Untersuchungen 1858 auf der „Alten Burg“ an der Gönninger Landstraße führten zur Errichtung einer heute nicht mehr erhaltenen, nachempfundenen Ruine.

1871 trat er in den Ruhestand und erhielt anlässlich seiner Goldenen Hochzeit den Friedrichs-Orden und den Ehrentitel „Baurat“ verliehen.

Bauten und Entwürfe

Literatur

Einzelnachweise

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