Johann Karl Philipp von Fugger-Glött
Domherr in Köln
From Wikipedia, the free encyclopedia
Johann Karl Philipp von Fugger-Glött (* 20. November 1691; † 18. April 1748) war ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher, Domherr und Chorbischof in Köln.
Leben
Er schlug eine geistliche Laufbahn ein und wurde bereits 1713 Domherr am Domstift Köln, wo er bis zum Chorbischof aufstieg. Parallel dazu wirkte er als Kapitular an der Fürstpropstei St. Vitus in Ellwangen und bekleidete dort zuletzt das Amt des Propstes.[1] Darüber hinaus gehörte er als Kanoniker dem Adeligen Stift St. Gereon in Köln an.[2]
Familie
Johann Karl Philipp entstammte der Linie Fugger-Glött des schwäbischen Adelsgeschlechts der Fugger von der Lilie. Er war ein Sohn von Franz Ernst Graf Fugger von Glött (1648–1711), dem Statthalter des Herzogtums Neuburg, und dessen Gemahlin Maria Theresia (1651–1710), einer geborenen Gräfin von Oettingen-Katzenstein.[2]
Er hatte mehrere Geschwister. Dazu zählten unter anderem sein Bruder Joseph Wilhelm von Fugger-Glött (1683–1749), ein Domherr zu Köln und Konstanz. Sein Bruder Anton Ernst (1681–1745) war oberösterreichischer Geheimrat, während Ludwig Xaver (1688–1746) als Graf zu Stettenfels die weltliche Linie fortführte. Seine Schwester Maria Agnes Magdalena (1680–1753) war mit dem Grafen Anton Karl von Oettingen-Wallerstein verheiratet.[2]