Johann Sebastian Walch
deutscher Maler und Verleger
From Wikipedia, the free encyclopedia
Leben
Er war ein Sohn des Kupferstechers und Verlegers Johann Walch (1757–1815) und seiner Frau Anna Regina Will (1759–1837), älteste Tochter des Kupferstechers und Verlegers Johann Martin Will. Sein Taufpate war Johann Lorenz Rugendas. Bei seinem Vater erhielt er seine erste Ausbildung. 1803/04 besuchte er die Wiener Kunstakademie, 1811 die Münchner Kunstakademie.[2] Am 1. November 1813 heiratete er in Augsburg Regina Henriette Christine Troeltsch (1794–1861), Tochter des Kaufmanns Johann Ludwig Troeltsch. Er führte den Verlag seines Vaters weiter und erweiterte ihn um eine Stein- und Buchdruckerei. Er betätigte sich auch als Glasmaler[3] sowie als Portraitmaler.
Sein Sohn Adolf (* 21. August 1815; † 12. Juli 1886) führte den Verlag weiter, sein Sohn Albert (1816–1882) wurde Maler, sein Sohn Julius (* 12. Juni 1820; † 1840) studierte an der Kunstakademie in München[4] und starb noch während seines Studiums.[5]
Literatur
- Albert Haemmerle: Eine Porträtzeichnung des Johann Sebastian Lorenz Walch. In: Viertel-Jahreshefte zur Kunst und Geschichte Augsburgs 2, 1936/37, S. 177–180 (Porträt seines Großvaters Johann Martin Will).
- Albert Haemmerle: Die Malerfamilie Walch aus Kempten – Augsburg. In: Viertel-Jahreshefte zur Kunst und Geschichte Augsburgs 2, 1936/37, S. 181–201, hier S. 188–191
- Norbert Lieb: Walch, Johann Sebastian Lorenz. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 35: Waage–Wilhelmson. E. A. Seemann, Leipzig 1942, S. 67 (biblos.pk.edu.pl).
- Michael Ritter: Der Landkartenverlag Johannes Walch in Augsburg. In: Cartographica Helvetica Heft 26, 2002, S. 23–29, hier S. 27–28 (Digitalisat).
- 250 Jahre Druckerei Joh. Walch im über 2000 Jahre alten Augsburg (1755–2005). Walch, Augsburg 2005.
