Johann Weirether
deutscher Architekt
From Wikipedia, the free encyclopedia
Leben
Weirether studierte an der Technischen Hochschule Stuttgart. Ab 1908 arbeitete er selbstständig in Sozietät mit Hugo Schlösser in Stuttgart. Gemeinsam realisierten sie einige Villen-Projekte in Stuttgart. In die umfangreiche Schaffenszeit der beiden fiel zwischen 1910 und 1913 der Bau der Villa Reitzenstein in Stuttgart, heute Amtssitz des Staatsministeriums Baden-Württemberg und des jeweiligen Ministerpräsidenten. Daneben erbauten sie für Max Levi, den Miteigentümer der überregional bekannten Schuhfabrik Salamander (Kornwestheim), die Villa Levi,[1][2] ein Wohnhaus im Stuttgarter Norden.
An der Gerokstraße im Stadtteil Gänsheide steht die Villa Weirether.[3]
Bauten und Entwürfe (Auswahl)
- 1910–1913: Villa Reitzenstein in Stuttgart (mit Hugo Schlösser)
- 1921: Villa Levi in Stuttgart (mit Hugo Schlösser)
- 1922: Villa Hasenkamp in Stuttgart, heute Logenhaus der Freimaurerloge „Zu den 3 Cedern“ (mit Hugo Schlösser; unter Denkmalschutz[4])
- vor 1929: Haus Schlösser in Stuttgart (mit Hugo Schlösser)[5]
- vor 1929: Haus für Robert Kröner in Stuttgart (mit Hugo Schlösser)[5]
Siehe auch
Literatur
- Casimir Hermann Baer: Die Architekten Schlösser & Weirether, Stuttgart. In: Moderne Bauformen, Bd. 13 (1914), Heft 5 (Mai 1914), S. 209–236 (doi:10.11588/diglit.48542.19).
- Casimir Hermann Baer: Neue Bauten und Entwürfe der Architekten Schlösser und Weirether, Stuttgart. In: Moderne Bauformen. Bd. 19 (1920), Heft 3, S. 81–105 (Digitalisat).
- Christine Breig: Der Villen- und Landhausbau in Stuttgart 1830–1930. Hohenheim Verlag, Stuttgart / Leipzig 2000, ISBN 3-89850-964-8, S. 543 f.