Johann Wilhelm Windgassen

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Johann Wilhelm Windgassen (* 2. September 1779 in Wupperfeld-Barmen; † 14. Juli 1852 in Bonn) war ein deutscher Geometer und Unternehmer[1].

Leben

Der Sohn der Eheleute Arnold Windgassen und Johanna Windgassen geb. Junghans wurde lutherisch getauft und wuchs in Elberfeld auf.

1809 heiratete er Maria Schmitz. Mit ihr hatte er drei Kinder, Johanna Ermina, Alwina und Wilhelm. 1812 war er Trigonometer im Arrondissement Düsseldorf. Im Jahr 1816 wechselte Windgassen zum neu gegründeten königlich preußischen Oberbergamt nach Bonn.

Ab 1824 erwarb er mehrere Grundstücke sowie den Sieglarer Mühlengraben inklusive der beiden Mühlen in Sieglar und Eschmar im heutigen Stadtgebiet Troisdorfs. Er beantragte die Genehmigung zur Errichtung und Betrieb einer Eisenhütte an der unteren Sieg im Bereich der Aggermündung. Der Antrag wurde am 21. November 1825 vom königlich preußischen Oberbergamt für die Niederrheinischen Provinzen in Bonn genehmigt. Im darauffolgenden Jahr erwarb Windgassen die Schürfrechte für die Eisenerzgrube Gottessegen in Hennef Dambroich. Um 1830 nahm die neu errichtete Friedrich-Wilhelms-Hütte ihren Betrieb auf. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten musste Windgassen 1843 die Eisenhütte nach gerichtlicher Anordnung an Johann Jakob Langen verkaufen.

Am 14. Juni 1852 verstarb Windgassen in Bonn und wurde in Holzlar beigesetzt.

Einzelnachweise

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