Johanna-Dohnal-Förderpreis
wird seit 2004 an Studentinnen bzw. Absolventinnen von österreichischen Hochschulen und Universitäten vergeben
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Der Johanna-Dohnal-Förderpreis (bis 2006: Johanna-Dohnal-Teilstipendium) wird seit 2004 an Studentinnen bzw. Absolventinnen österreichischer Hochschulen und Universitäten vergeben. Ausgezeichnet werden Master- bzw. Diplomarbeiten oder Dissertationen, welche die Verwirklichung von Geschlechterdemokratie fördern und eine Vorbildwirkung auf Mädchen und Frauen in Ausbildung und Studium haben.

Geschichte des Förderpreises
2004 überreichten die SPÖ-Frauen der ersten Frauenministerin Österreichs Johanna Dohnal zu ihrem 65. Geburtstag Teilstipendien in Höhe der Studiengebühren für ein Studienjahr.[1] Die Idee zu diesem ‚nachhaltigen‘ Geburtstagsgeschenk stammte von der damaligen Nationalratspräsidentin Barbara Prammer.[2] Damit wurde die Arbeit Donahls, der die Ausbildung von Frauen stets ein wichtiges politisches Anliegen war, gewürdigt. Die Stipendien sollten zudem ein Zeichen für den freien Zugang zu öffentlichen Bildungsinstitutionen und gegen Studiengebühren setzen.[1]
Im ersten Jahr der Vergabe erhielten drei Studentinnen solch ein Teilstipendium: Michaela Kathan, Studentin der Politikwissenschaft und Publizistik an der Universität Wien, für ihre Diplomarbeit Mädchen können mehr!; Barbara Asen, Lehramtsstudentin der Geschichte und Germanistik, für ihre Diplomarbeit zum Thema Zur Konstitution von Weiblichkeit und Männlichkeit im österreichischen Kabarett ab den 1950er Jahren und Veronika Stefanov, Studentin der Wirtschaftsinformatik, für ihre Diplomarbeit über die Analyse und Verbesserung von Softwareentwicklungsprozessen (Software Process Performance Measurement).[3]
Seither werden die Förderpreise, die in den ersten beiden Jahren der Vergabe noch als Teilstipendien ausgewiesen waren, jährlich verliehen. Seit 2007 werden, wenn auch nicht jährlich, zusätzlich Johanna-Dohnal-Stipendien vergeben, die es einer Doktorandin ermöglichen sollen, ein halbes Jahr an ihrem Dissertationsprojekt zu arbeiten. Die Preisträgerinnen und Stipendiatinnen werden von einer Jury ausgewählt. Da die Preise und Stipendien über Sponsoren finanziert werden, unterscheiden sich Anzahl und Höhe von Jahr zu Jahr. Die organisatorischen Tätigkeiten rund um die Ausschreibung und Vergabe obliegt dem Verein Johanna Dohnal Archiv.[1]
Richtlinien für die Vergabe
Johanna-Dohnal-Förderpreise werden an Studentinnen bzw. Absolventinnen österreichischer Hochschulen und Universitäten für Master- bzw. Diplomarbeiten oder Dissertationen vergeben (unabhängig von ihrem Stadium),
- welche die Verwirklichung von Geschlechterdemokratie fördern
- eine Vorbildwirkung auf Mädchen und Frauen in Ausbildung und Studium haben.
Das Johanna-Dohnal-Stipendium unterliegt denselben Kriterien, es richtet sich aber speziell an Dissertantinnen.[1]
Liste der Preisträgerinnen und Stipendiatinnen
| Jahr | Preisträgerinnen und Stipendiatinnen |
|---|---|
| 2024[4] | Förderpreise:
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| 2023[5] | Förderpreise:
Stipendium:
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| 2020 | Förderpreise:
Stipendien:
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| 2019 | Förderpreise:
Stipendium:
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| 2018 | ? |
| 2017 | Förderpreise:
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| 2016 | Förderpreise:
Stipendium:
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| 2015 | Förderpreise:
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| 2014 | Förderpreise:
Stipendium:
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| 2013 | Förderpreise:
Stipendium:
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| 2012 | Förderpreise:
Stipendium:
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| 2011 | Förderpreise:
Stipendium:
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| 2010 | Förderpreise:
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| 2009 | Förderpreise:
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| 2008 | Förderpreise:
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| 2007 | Förderpreise:
Stipendium:
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| 2006 | Förderpreise:
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| 2005 | Teilstipendien:
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| 2004 | Teilstipendien:
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Literatur
- Karin Feller: Frauenpreise in Österreich: Förderung, Feigenblatt oder Festschreibung? Löcker, Wien 2013, ISBN 978-3-85409-703-7.