Johanna Sprondel

deutsche Autorin und Direktorin der Urania From Wikipedia, the free encyclopedia

Johanna Sprondel (* 3. Dezember 1980, auch Johanna Schwarz-Sprondel) ist eine deutsche Autorin und Beraterin. Seit 2023 ist sie Direktorin der Urania Berlin.

Johanna Sprondel (2023)

Beruflicher Werdegang

Sprondel wurde 2010 an der Universität Freiburg bei Hans-Helmuth Gander in Philosophie promoviert. Ihre 2013 erschienene Dissertation Mythos als philosophisches und literarisches Problem[1] befasst sich mit Joyce, Aristoteles und Ricoeur. Anschließend war sie als Postdoc an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig.[2] Forschungs- und Lehraufenthalte nahm sie u. a. in Stuttgart,[3] Zürich, Paris, Tokio und Berlin wahr. In der Spielzeit 2008–2009 war Sprondel als Dramaturgin am Theater Freiburg tätig.[4] Sie war Professorin für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Hochschule Macromedia in Stuttgart.[5] Freiberuflich berät Sprondel Unternehmen, Kommunen und Stiftungen zu den Themen Marketing, Digitalisierung und digitaler Transformation.[6] Im April 2023 folgte Sprondel auf Ulrich Weigand als Direktorin des Vereins Urania Berlin e. V. Damit wurde sie die erste weibliche Führungsperson in der 135-jährigen Geschichte des Vereins.[7]

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Mit Sascha Friesike: Träge Transformation. Welche Denkfehler den digitalen Wandel blockieren : [Was bedeutet das alles?]. Ditzingen: Reclam Verlag 2021, ISBN 978-3150141885
  • Als Herausgeberin (Verfasser Walter Benjamin): Passagen, Übergänge, Durchgänge. Eine Auswahl : [Was bedeutet das alles?]. Ditzingen: Reclam Verlag 2020, ISBN 978-3-15-014046-8
  • Dissertationsschrift: Textus – Contextus – Circumtextus: Mythos im Ausgang von Joyce, Aristoteles und Ricoeur. Berlin/Boston: De Gruyter 2013, ISBN 978-3-11-031105-1

Einzelnachweise

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