Johannes Maciejonczyk

deutscher Kommunalpolitiker (CSU) From Wikipedia, the free encyclopedia

Johannes Maciejonczyk (* 27. Mai 1982 in Bamberg) ist ein deutscher Kommunalpolitiker (CSU) und seit 1. Mai 2026 Landrat des Landkreises Bamberg.

Ausbildung und Berufstätigkeit

Johannes Maciejonczyk wuchs in Burgebrach auf, beendete 1999 seine schulische Ausbildung an der Wirtschaftsschule Bamberg und absolvierte anschließend bis 2001 eine Ausbildung zum Justizfachwirt. Danach war er bis 2005 in der Abteilung für Strafsachen am Amtsgericht Bamberg und von 2006 bis 2009 beim Familiensenat des Oberlandesgerichts Bamberg tätig. Von 2009 bis 2012 studierte er Rechtspflege an der Bayerischen Beamtenfachhochschule in Starnberg und arbeitete dann als Rechtspfleger am Amtsgericht Würzburg im Bereich Familienrecht und Zwangsvollstreckung.

Politische Laufbahn

2007 wurde Maciejonczyk Mitglied der Jungen Union, ab 2008 gehörte er dem Marktgemeinderat des Marktes Burgebrach an, 2012 wurde er Ortsvorsitzender der CSU Burgebrach. Bei der Kommunalwahl 2014 kandidierte er in Burgebrach erfolgreich für das Amt des ersten Bürgermeisters sowie für den Kreistag des Landkreises Bamberg. Bei der Kommunalwahl 2020 wurde er als Bürgermeister bestätigt und danach zudem durch den Kreistag zum stellvertretenden Landrat gewählt. Seit 2021 ist er Mitglied im Bezirksvorstand der CSU Oberfranken.

Zur Kommunalwahl 2026 trat er als Landratskandidat an und war mit 58,4 Prozent der Stimmen bereits im ersten Wahlgang erfolgreich. Er wurde am 1. Mai 2026 Nachfolger von Johann Kalb (CSU).

Er ist mit der Historikerin Monika Riemer-Maciejonczyk verheiratet.[1]

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI