Johannes Müller (Maler, 1935)
deutscher Maler
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Leben und Werk
Von 1953 bis 1958 studierte Müller an der Hochschule für Bildende Künste Dresden Malerei bei Rudolf Bergander und Erich Fraaß. Für sein Diplom schuf er ein Tafelbild, zu dem keine weiteren Angaben vorliegen.[1] Danach lebte Müller als freischaffender Maler und Grafiker in Rostock. Er unternahm Studienreisen nach Bulgarien und ab 1960 nach China, Vietnam, Österreich und in die Sowjetunion.
Ab 1960 leitete er die Förderklasse für Malerei im Bezirkskabinett für Kulturarbeit Rostock und den Malzirkel der Universität Rostock. Mit seiner langjährigen Partnerin Heidemarie Woitinek war Müller mit Otto Niemeyer-Holstein befreundet.[2] Ab 1990 wohnte und arbeitete er in Kossow, einem Ortsteil von Wardow. Müller war bis 1989 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und ab 1980 Leiter dessen Rostocker Sektion Malerei.
Nach der deutschen Wiedervereinigung unternahm er weitere Studienreisen nach Florenz, Ravenna, Ferrara, Rom, Athen, Katalonien, Paris, London, Wien, Kopenhagen und Straßburg. 1995 wurde der mit dem Kulturpreis der Stadt Rostock geehrt.
Werkbeispiele
Ausstellungen (unvollständig)
Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der Zeit der DDR
- 1967/1968, 1977/1978 und 1982/1983: Dresden, VI. Deutsche Kunstausstellung und VIII. und IX. Kunstausstellung der DDR in Dresden
- 1969 bis 1984: Rostock, fünf Bezirkskunstausstellungen
- 1979: Berlin, Altes Museum („Weggefährten – Zeitgenossen. Bildende Kunst aus 3 Jahrzehnten “)
Außerdem war Müller in Varna und Livorno und 1978 in Dänemark auf Ausstellungen der DDR vertreten.
Einzelausstellungen
- 1979 Kunsthalle Rostock
- 1986 Galerie Nord, Dresden
- 1987 Dünkirchen, Frankreich
- 1990 Potsdam, Galerie am Staudenhof
- 1992 Schwerin, Staatliches Museum
- 1994 Kulturscheune Barnstorf, Wustrow
- 1995 Kunsthalle Rostock
- 1998 Galerie Art Fuhrmann, Rostock
- 2003 Bremen, Rathaushalle
- 2006 Berlin, Galerie „Raum 5“
- 2011 Kunsthalle Rostock ("Elemente"; mit Udo Rathke)[6]
Literatur
- Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin, 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 631
- Hartmut Gill: Rostock im Spiegel der Kunst. Hinstorff, Rostock 2021, ISBN 978-3-356-02358-9, S. 150–161 (mit einem Vorwort von Wolf Karge und einem Text von Peter Frank).