John Cooper (Ingenieur)

britischer Autokonstrukteur From Wikipedia, the free encyclopedia

John Newton Cooper CBE (* 17. Juli 1923 in Kingston upon Thames, Surrey; † 24. Dezember 2000) war ein britischer Automobil-Konstrukteur und Nachkriegs-Rennfahrer,[1] der auch erfolgreiche Rennwagen baute.

1946 gründete er zusammen mit seinem Vater Charles die Cooper Car Company,[2] die sich schon bald zu einem erfolgreichen Formel-3- und Formel-2-Rennwagenproduzenten entwickelte.

Einige Jahre später war sein größter Einfluss auf die Formel 1 die Konstruktion des Mittelmotorwagens, bei dem der Motor nicht wie damals üblich vor dem Fahrer, sondern hinter ihm platziert wurde.[3] Die ersten Siege feierte der Cooper in der Saison 1958, in den Jahren 1959 und 1960 wurde Jack Brabham auf Cooper sogar Weltmeister.

Bis Ende der 1960er-Jahre fuhren die Autos von John Cooper Formel-1-Rennen, zu den bekanntesten Cooper-Piloten neben Jack Brabham zählten Stirling Moss, Bruce McLaren und Jochen Rindt.

1965 verkaufte John Cooper sein Formel-1-Team.

John Cooper baute aber nicht nur Formel-1-Autos, ebenso erfolgreich war er mit dem Tuning des Mini, der in den 1960ern als Mini Cooper in Rallyes erfolgreich war und zum Kultauto wurde.[4]

John Cooper starb 2000 im Alter von 77 Jahren an Krebs.

Einzelnachweise

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