John Ray Dunning

amerikanischer Kernphysiker From Wikipedia, the free encyclopedia

John Ray Dunning (* 24. September 1907 in Shelby, Nebraska; † 25. August 1975 in Key Biscayne, Florida) war ein US-amerikanischer Kernphysiker und Kerntechniker.[1][2]

John R. Dunning im Jahr 1939 vor einem Steuerpult (Gerät unbekannt, evtl. das Zyklotron)

Leben

Dunning absolvierte im Jahr 1929 die Nebraska Wesleyan University. Im Jahr 1934 promovierte er an der Columbia University. Im Jahr 1936 leitete er die Konstruktion eines Zyklotrons. 1935 wurde er Fellow der American Physical Society.

Dunning und Kollegen konnte die Experimente von Otto Hahn und Fritz Straßmann zur Kernspaltung in den USA am Pupin Physics Laboratories der Columbia University reproduzieren und verifizieren.[3] Im Jahr 1940 konnte die Gruppe um Dunning zeigen, dass das Uran-Isotop 235U eher als 238U geeignet zur Kernspaltung ist.[4]

1948 wurde er zum Mitglied der National Academy of Sciences gewählt.

US-Präsident Harry S. Truman verlieh Dunning die Medal for Merit für seine bahnbrechenden Entdeckungen die im Zusammenhang mit dem Bau der Atombombe stehen. Dunning, neben Mason Benedict, lieferte entscheidende Beiträge im Bereich der Isotopentrennung, speziell der Gasdiffusion, welche für die Trennung von Uranisotopen ab 1945 das hochangereicherte Uran der USA produzierte.

Einzelnachweise

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