Joos Cadisch

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Joos Cadisch (* 1. September 1895 in Bern; † 25. April 1977 ebenda) war ein Schweizer Geologe.

Leben

Cadisch studierte an der Universität Bern. Er schloss das Studium 1918 ab und wurde 1919 promoviert. Nach seiner Habilitation an der ETH Zürich im Jahr 1925 war er dort bis 1928 als Privatdozent tätig. 1929 wechselte er an die Universität Basel, wo er 1935 ausserordentlicher Professor wurde. 1943 ging er nach Bern zurück und war dort bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1964 ordentlicher Professor für Geologie und Direktor des Geologischen Instituts. Von 1957 bis 1958 amtierte er als Rektor der Universität Bern.

Bekannt wurde er vor allem durch seine Arbeiten zur Geologie der Schweizer Alpen. Von 1920 bis 1943 war er Adjunkt der Geologischen Kommission der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft. 1958 wurde er zum auswärtigen Mitglied der Accademia Nazionale dei Lincei gewählt.[1]

Schriften (Auswahl)

  • Das Werden der Alpen im Spiegel der Vorlandsedimentation. In: Geologische Rundschau. Band 19, 1928, S. 105–119, doi:10.1007/BF01769026.
  • On some problems of alpine tectonics. In: Experientia. Band 2, 1946, S. 18–23, doi:10.1007/BF02154703.
  • Geologie der Schweizer Alpen. In: Geologiska Föreningen i Stockholm Förhandlingar. Band 75, Nr. 4, 1953, S. 521–522, doi:10.1080/11035895309453388.

Literatur

  • Albert Matter: Joos Cadisch. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 15. Februar 2005.
  • Rudolf Trümpy, Rudolf Oberhauser: Zu den Beziehungen zwischen österreichischen und schweizerischen Geologen: die Tektonik der Alpen, 1875–1950. In: Abhandlungen der Geologischen Bundesanstalt. Band 56, Nr. 1. Wien August 1999, S. 13–28 (geologie.ac.at [PDF; 2,4 MB]).

Einzelnachweise

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