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José Touré

französischer Fußballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

José Touré (* 14. September 1961 in Nancy) ist ein ehemaliger französischer Fußballspieler. Der offensive Mittelfeldspieler mit dem Spitznamen le Brésilien[1] war französischer Nationalspieler.

José Touré (2009)

Schnelle Fakten Personalia, Herren ...
José Touré
Touré (2009)
Personalia
Geburtstag 14. September 1961
Geburtsort Nancy, Frankreich
Größe 181 cm
Position Mittelfeld (offensiv)
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1979–1986 FC Nantes 156 (21)
1986–1988 Girondins Bordeaux 54 (17)
1988–1990 AS Monaco 55 0(6)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1977 Frankreich U20 5 0(0)
1984 Frankreich Olympia 4 0(0)
1983–1989 Frankreich 16 0(4)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
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Leben

José Touré begann seine Karriere beim FC Nantes. Mit dem Klub erreichte er beim Europapokal der Pokalsieger 1979/80 das Halbfinale, in dem man dem späteren Turniersieger FC Valencia unterlag. Außerdem wurde Nantes in jenem Jahr Französischer Meister. In der folgenden Saison erreichte Nantes die Vizemeisterschaft. Im Europapokal der Landesmeister 1980/81 schied man bereits in der zweiten Runde aus. Noch schlechter verlief der UEFA-Pokal 1981/82, wo schon in der ersten Runde Endstation war. Erfolgreicher war dann das folgende Jahr. Touré wurde mit Nantes Französischer Meister 1983 und erreichte im nationalen Pokal das Finale, das mit 2:3 gegen Paris Saint-Germain verloren ging, nachdem Touré zuvor seinen Verein mit seinem Tor zum 2:1 in Führung gebracht hatte.[2] Beim Europapokal der Landesmeister 1983/84 schied Nantes erneut in der ersten Runde aus. 1985 und 1986 wurde Nantes jeweils Vizemeister. Im UEFA-Pokal 1985/86 erreichte Nantes das Viertelfinale, in dem sich Touré gegen Inter Mailand am Knie verletzte.[3]

Danach wechselte er zu Girondins Bordeaux. Mit Bordeaux gewann er gleich im ersten Jahr mit Meisterschaft und Pokal das Double und schaffte beim Europapokal der Pokalsieger 1986/87 den Einzug ins Halbfinale, wo man erst nach Elfmeterschießen gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig ausschied. In der nächsten Saison wurde Bordeaux Vizemeister und erreichte im Europapokal der Landesmeister 1987/88 das Viertelfinale, das nur aufgrund der Auswärtstorregel der spätere Turniersieger PSV Eindhoven für sich entschied.

1988 ging Touré zum amtierenden Meister AS Monaco. Mit den Monegassen erreichte er im Europapokal der Landesmeister 1988/89 das Viertelfinale und im französischen Pokal das Finale. Weil Pokalsieger Olympique Marseille auch Meister wurde, durfte Monaco am Europapokal der Pokalsieger 1989/90 teilnehmen, wo man im Halbfinale dem späteren Europapokalsieger Sampdoria Genua unterlag. Nach der Saison beendete er seine Laufbahn. 1994 veröffentlichte er die Autobiographie Prolongations d'enfer, in der er Dopingvergehen in seiner Zeit in Nantes gestand.[4][5]

Touré wurde zwischen 1983 und 1989 insgesamt 16-mal in die französische Nationalmannschaft berufen und schoss vier Tore. Mit der Olympiaauswahl gewann er bei den Olympischen Spielen 1984 die Goldmedaille. Vor der Weltmeisterschaft 1986 war er Stammspieler. Aufgrund seiner Knieverletzung aus dem UEFA-Pokal verpasste er jedoch die WM in Mexiko.[6]

Commons: José Touré – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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