FC Nantes

französischer Fußballverein From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Football Club de Nantes (1992–2007: FC Nantes Atlantique) aus der westfranzösischen Hafenstadt Nantes ist einer der erfolgreichsten französischen Fußballvereine.

Schnelle Fakten Basisdaten, Erste Fußballmannschaft ...
FC Nantes
Basisdaten
Name Football Club de Nantes
Sitz Nantes, Frankreich
Gründung 1943
Farben gelb-grün
Präsident Waldemar Kita
Website fcnantes.com
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Vahid Halilhodžić
Spielstätte Stade Louis-Fonteneau
Plätze 37.473
Liga Ligue 1
2024/25 13. Platz
Heim
Auswärts
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Geschichte

Gegründet wurde er am 21. April 1943 durch die Fusion von sechs Clubs; die Vereinsfarben sind Gelb und Grün, weshalb der FC Nantes als „Kanarienvögel“ (französisch Les Canaris) bezeichnet wird. Bis 1984 spielt die erste Mannschaft im Stade Malakoff (1963 in Stade Marcel-Saupin umbenannt), seither im Stade de la Beaujoire, das heute Stade Louis-Fonteneau heißt und 37.473 Zuschauer fasst.

Untrennbar mit Nantes’ Aufstieg in den 1960ern verbunden ist der Name seines langjährigen Trainers José Arribas, der hier von 1960 bis 1976 erfolgreich wirkte. Jean Vincent und Jean-Claude Suaudeau (bis 1988) standen anschließend ebenfalls für große Kontinuität des FCN in der Trainerfrage, zu der man auch die 35 Jahre rechnen kann, die der Verein mit demselben Manager (Robert Budzynski, 1970–2005) arbeitete. 2007 wurde der Verein von dem polnischstämmigen Millionär Waldemar Kita für 10 Millionen Euro gekauft. Am 26. Dezember 2020 übernahm der ehemalige Nationaltrainer Raymond Domenech (2004–2010) den abstiegsbedrohten Verein von Christian Gourcuff bis zum Saisonende 2020/21.[1]

Aktueller Kader 2025/26

Stand: 2. Februar 2026[2]

Weitere Informationen Nr., Nat. ...
Nr. Nat. Name Geburtstag im Verein seit Vertrag bis
Tor
01PortugalPortugal FrankreichFrankreichAnthony Lopes01.10.199020252026
30SchwedenSchwedenPatrik Carlgren08.01.199220242026
50FrankreichFrankreichAlexis Mirbach04.03.200520252028
Abwehr
02LibyenAli Youssif09.07. 200120262028
03FrankreichFrankreich ItalienItalienNicolas Cozza08.01.199920242026
06Nigeria PortugalPortugalChidozie Awaziem01.01.199720252028
18FrankreichFrankreichFabien Centonze16.01.199620222027
22Madagaskar FrankreichFrankreichMathieu Acapandié14.12.20042022
26SlowenienUros Radakovic31.03.199420252027
27KolumbienDeiver Machado02.09.199320252028
42FrankreichFrankreich SenegalMoutanabi Bodiang14.03.20032023
72FrankreichFrankreich MaliSékou Doucouré26.04.200520252027
78FrankreichFrankreich SenegalTylel Tati19.01.200820252028
98FrankreichFrankreich ElfenbeinküsteKelvin Amian08.02.199820242028
Mittelfeld
07Korea SudHong Hyun-seok16.06.199920252026
08FrankreichFrankreichJohann Lepenant22.10.200220252029
13FrankreichFrankreich ReunionFrancis Coquelin13.05.199120252026
17FrankreichFrankreich KomorenDehmaine Tabibou17.04.200520242030
20FrankreichFrankreichRémy Cabella08.03.199020262026
52FrankreichFrankreich MauretanienBahmed Deuff10.03.200620252029
66FrankreichFrankreichLouis Leroux23.01.200620242028
80FrankreichFrankreich Kongo Demokratische RepublikJunior Mwanga01.09.200520252026
90FrankreichFrankreich AlgerienYassine Benhattab18.11.200220242028
Mali FrankreichFrankreichIbrahima Sissoko27.10.199720262028
Sturm
10FrankreichFrankreichMatthis Abline28.03.200320232028
11FrankreichFrankreich Guinea-aHerba Guirassy29.08.200620242028
14MaliAmady Camara28.05.200520252026
15SchwedenSchweden SyrienMayckel Lahdo30.12.200220252026
19Marokko FrankreichFrankreichYoussef El Arabi30.12.200220252026
23Komoren FrankreichFrankreichAdel Mahamoud04.02.20032025
31AgyptenMostafa Mohamed28.11.199720222027
37Kamerun NigeriaIgnatius Ganago16.02.199920222027
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Statistik

Sportliche Erfolge

Ligazugehörigkeit

Bekannte Spieler

Trainer

Logohistorie

Frauenfußball

2012 hat der Verein eine Frauenabteilung eingerichtet, nachdem der Landesverband FFF beschlossen hatte, dass alle Profiklubs in den kommenden Jahren eine solche aufbauen müssen. Anders als mancher Ligakonkurrent gingen die Canaris den Weg „von unten“, das heißt, sie begannen mit dem Aufbau von Frauschaften im weiblichen Jugendbereich, statt sich einen älteren benachbarten Frauenklub unter das eigene Dach zu holen – wenngleich es in den folgenden Jahren durchaus Gespräche über eine mögliche Fusion insbesondere mit dem traditionsreichen Nantes Saint-Herblain FF gegeben hatte, der bis in die Mitte der 2010er Jahre der zweiten Liga angehörte.

Eine Elf des FCN im Erwachsenenbereich nahm erst 2014 den Spielbetrieb auf und begann auf unterstem regionalen Niveau. 2018 stieg sie schließlich in die dritte, ein Jahr darauf in die zweite Liga auf. Darin standen Nantes’ Frauen zum Zeitpunkt des vorzeitigen Abbruchs der Saison 2019/20 aufgrund der Corona-Pandemie auf Platz vier in ihrer Gruppe. Die folgende Spielzeit (2020/21) wurde aus demselben Grund noch früher beendet und nicht gewertet.[3] 2021/22 erreichte der FC Nantes im Vereinspokalwettbewerb nach Siegen über drei Erstdivisionäre (EA Guingamp, ASJ Soyaux, Stade Reims) das Halbfinale, in dem der FCN allerdings den Frauen aus Yzeure, gleichfalls ein Zweitligist, unterlag. Zur Saison 2024/25 gelang den Frauen dann der Aufstieg in Frankreichs höchste Spielklasse, die Première Ligue.

Literatur

  • Thierry Berthou/Collectif: Dictionnaire historique des clubs de football français. Pages de Foot, Créteil 1999 – Band 1 (A-Mo) ISBN 2-913146-01-5, Band 2 (Mu-W) ISBN 2-913146-02-3.
  • Jean Cornu: Les grandes équipes françaises de football. Famot, Genève 1978.
  • L’Équipe (Hrsg.): FC Nantes Atlantique. Un club à la Une. L’Équipe, Issy-les-Moulineaux 2005, ISBN 2-915535-04-3.
  • Pierre Minier: 1943–2003 – Football Club de Nantes, le doyen de l’élite. Cahiers intempestifs, Saint-Étienne 2003, ISBN 2-911698-23-1.
Commons: FC Nantes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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