Josef Anton Zoller

österreichischer Barockmaler From Wikipedia, the free encyclopedia

Josef Anton Zoller (auch Joseph Anton Zoller, * 11. Februar 1730 in Klagenfurt; † 21. Februar 1791 in Hall in Tirol) war ein österreichischer Barockmaler.

Leben

Josef Anton Zoller wurde als ältester Sohn des Malers Anton Zoller in Klagenfurt geboren und kam mit der Familie nach Tirol, als sein Vater 1753 das Bürgerrecht in Hall erhielt. Er lernte bei seinem Vater und half bei vielen seiner Werke mit. Ab 1763 schuf er eigenständig Fresken und Altarbilder für zahlreiche Kirchen in Tirol. Dabei führte er den Stil des Vaters weiter, wobei an die Stelle bewusster Komposition zufällige Ausschnitte und kleine Improvisationen traten und die Figuren noch mehr Leichtigkeit zeigen. In der Scheinarchitektur folgt er dem verbreiteten Schema des Andrea Pozzo.[1] Neben Fresken schuf Zoller Landschaftsbilder mit biblischen Szenen in Gouache. Er starb 1790 ohne Nachkommen in Hall. Zu seinen Schülern gehörten Joseph und Franz Giner.

In Vintl wurde die Josef-Anton-Zoller-Straße nach ihm benannt.

Werke (Auswahl)

Deckenfresko Verkündigung, Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt, Asch (1765)
Deckenfresko Pfingstwunder, Pfarrkirche Neustift im Stubaital (1772)

Literatur

Commons: Josef Anton Zoller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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