Josef Karg

deutscher Architekt und Hochschullehrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Josef Karg (* 5. April 1936 in Wiggensbach; † 1993)[1] war ein deutscher Architekt und Hochschullehrer.

Lokschuppen Rosenheim

Werdegang

Josef Karg studierte Architektur an der TU München und arbeitete nach dem Diplom bei Detlef Schreiber.[2] Er gründete in den 1960er Jahren für den Bau des Ökumenischen Kirchenzentrums im Olympischen Dorf mit Bernhard Christ und dem Künstler Eckard Hauser die Büropartnerschaft „Karg und Partner“. 1986 stieß Manfred Kessler als Mitarbeiter hinzu.[3][4]

Lehrtätigkeit

Zwischen 1979 und 1980 hatte er einen Lehrauftrag an der Hochschule München.[5] 1987 wurde Josef Karg auf eine Professur für „Städtebau und gebundene Darstellung“ an die Fachhochschule München berufen.[6]

Mitgliedschaften

Karg war Mitglied im Bund Deutscher Architekten.

Bauten

U-Bahnhof Obersendling

Für den Umbau der ehemaligen Lokomotivenremise des alten Bahnhofs in Rosenheim von 1858 zu einem Ausstellungszentrum[7] wurde Karg 1989 mit dem BDA-Preis Bayern ausgezeichnet. Die Arbeit zeige, so die Jury, „wie selbstbewusst und behutsam ein ausgedientes Gebäude für eine Nutzung umgestaltet, und damit wiederbelebt werden kann“. Der räumliche Charakter des ehemaligen Lokomotivschuppens sei dabei bewahrt worden.[8]

Ehrungen und Preise

Literatur

Einzelnachweise

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