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Josef Moser (Politiker, 1919)

österreichischer Politiker (SPÖ) From Wikipedia, the free encyclopedia

Josef Moser (* 2. Jänner 1919 in Sankt Lambrecht als Josef Steinbrucker; † 2. März 2003 in Graz[1]) war ein österreichischer Politiker (SPÖ) und Bundesminister für Bauten und Technik im Kabinett Kreisky.

Josef Moser (2. Reihe, vierter von links) im Kabinett Kreisky I (1970)

Leben und Wirken

Josef Moser wurde am 2. Jänner 1919 als unehelicher Sohn der Magd Ludmilla Steinbrucker (geborene Wolfsburger; * 16. September 1883 in St. Lambrecht; † 11. Oktober 1957 ebenda)[2] in der Gemeinde St. Lambrecht geboren und noch am selben Tag auf den Namen Josef getauft.[3] Am 17. Juni 1929 heiratete seine Mutter den Stiftischen Holzknecht Leo Moser (* 9. Juni 1881 in St. Lambrecht; † 25. Mai 1968 ebenda),[4][5] der die Vaterschaft anerkannte.[3] Dadurch wurde Josef, der am 15. August 1928 in Oberwölz gefirmt wurde, legitimiert.[3]

Nach der Matura in Graz 1938 wurde Moser zum Kriegsdienst eingezogen. Zum 1. Mai 1938 trat Moser der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 6.269.837).[6] Am 16. Februar 1943 heiratete er standesamtlich in Wien und am 17. Februar 1943 kirchlich in St. Lambrecht eine Hildegard Hubmann.[3]

Im Jahr 1946 kehrte er aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft zurück. Darauf begann seine SPÖ-Karriere: Landessekretär der Mietervereinigung Österreichs; 1953 Grazer Gemeinderat, von 1959 bis 1980 Nationalratsabgeordneter. Als Höhepunkt seiner politischen Karriere war Moser von 1970 bis 1980 Bautenminister im Kabinett Kreisky. Moser war eines von vier ehemaligen NSDAP-Mitgliedern im ersten Kabinett Kreiskys. Ab 1970 war er Verbandsobmann der Mietervereinigung Österreichs, deren Ehrenpräsident Moser bis zu seinem Tod war.

Auszeichnungen (Auszug)

Einzelnachweise

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