Josef Nadj (Bildhauer)

deutscher Bildhauer From Wikipedia, the free encyclopedia

Josef Nadj (* 1. Januar 1953 in Aranđelovac, Serbien) ist ein deutscher Bildhauer.

Josef Nadj: Kienberg-Kreatur (2008), Freudenstadt
Josef Nadj: Rahmenbedingung (2001), Schorndorf
Josef Nadj: Verantwortung (2000), Oggelshausen

Leben und Werk

Nadj wurde 1953 in Arandjelovac, im heutigen Serbien, geboren. Von 1970 bis 1974 studierte er bei Gerd Neisser an der Freien Kunstschule Stuttgart Grafik, anschließend von 1975 bis 1981 Bildhauerei bei Herbert Baumann an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seit 1981 ist Nadj freiberuflich als Bildhauer und Zeichner tätig. Er lebt in Dettingen,[1] einem Ortsteil von Horb am Neckar; in den Jahren von 2004 bis 2019 war er ehrenamtlicher Ortsvorsteher der Ortschaft.[2] Nadj ist Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg.[3]

Nadj arbeitet als Bildhauer meist im taille directe, d. h. unmittelbar aus dem Stein heraus. Sein bevorzugtes Material ist Hartgestein, das er in Steinbrüchen selbst aussucht.

Bildhauersymposien

Werke (Auswahl)

Auszeichnungen

  • 1977 und 1980: Akademiepreis für Skulptur der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
  • 1985: Daniel-Henry-Kahnweiler-Preis für Skulptur und Bildhauerzeichnung der Stadt Rockenhausen

Literatur

  • Dieter Brunner, Josef Nadj: Josef Nadj, Grenzgänge. Ausstellung im Südstudio. (= Heilbronner Museumskatalog; Nr. 62). Städtische Museen, Heilbronn 1996, ISBN 3-930811-59-6.
Commons: Josef Nadj – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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