Josef Reiter (Philosoph)

deutscher Philosoph, Professor für Philosophie und Buchautor From Wikipedia, the free encyclopedia

Josef Reiter (* 11. Mai 1937 in Újezd Svatého Kříže; † 29. April 2026[1]) war ein deutscher Philosoph und Hochschullehrer. Er war von 1991 bis 2001 Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Leben

Josef Reiter studierte Philosophie, katholische Theologie, Geschichte und Psychologie in Fulda, München und Paris. Auf seine Promotion zum Dr. phil. in München 1965 folgte dort 1971 seine Habilitation. Im Anschluss lehrte er zunächst als Privatdozent für Philosophie in München,[2] ab 1972 als Dozent bzw. ab 1974 als Professor für Philosophie an der Universität Regensburg.[3]

1985 folgte er dem Ruf nach Mainz, wo er als Professor für Philosophie lehrte. 1990/1991 war er Vizepräsident und von 1991 bis 2001 Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Von 2003 bis 2012 amtierte Reiter als Präsident des Katholischen Akademischen Ausländerdienstes (KAAD).[4]

2016 wurde er als ordentliches Mitglied der Geisteswissenschaftlichen Klasse in die Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste berufen.

Josef Reiter verstarb Ende April 2026 im Alter von 88 Jahren.[1]

Ehrungen und Auszeichnungen

Schriften (Auswahl)

  • Intuition und Transzendenz. Die ontologische Struktur der Gotteslehre bei Jacques Maritain. München 1967, OCLC 5258173.
  • System und Praxis. Zur kritischen Analyse der Denkformen neuzeitlicher Metaphysik im Werk von Malebranche. München 1972, ISBN 3-495-47265-7.

Einzelnachweise

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