Josef Tietzen

deutscher Fotograf From Wikipedia, the free encyclopedia

Josef Tietzen (* 31. August 1933 in Trier; † 14. Januar 2019 ebenda)[1][2] war ein deutscher Fotograf, der mehrere Bildbände über seine Heimatstadt veröffentlichte und als freier Autor beim Trierischen Volksfreund tätig und dort besonders für seinen guten Ruf bekannt war. Er galt als Werbeträger und Botschafter der Region Trier.

Leben

Tietzen arbeitete zunächst für die bis 1974 erschienene Trierische Landeszeitung, von der er bereits 1966 vom Trierischen Volksfreund und dessen Chefredakteur Nikolaus Koch abgeworben wurde. Auch nach seiner Rente 1998 fotografierte er weiterhin für den Trierischen Volksfreund.[2][3]

Bei einer Lesung wurde Tietzen vom Schauspieler Curd Jürgens beworfen, da dieser sich durch das Auftreten anderer Fotografen in dessen Nähe gestört fühlte.[2][4]

2009 erhielt Tietzen den Ehrenbrief der Stadt Trier.[2][3]

Veröffentlichungen

Tietzen war an folgenden Bildbänden beteiligt:

  • 1998: Antikenfestspiele Trier (zusammen mit Dieter Lintz und Michael Weyand)
  • 2002: Weisst Du noch? Trier – gestern und heute (zusammen mit Hermann Lücking, Friedhelm Knopp und Birgit Herberg im Auftrag des Trierischen Volksfreunds)
  • 2005: Trier (zusammen mit Roland Morgen)
  • 2006: Zeitreise durch Trier: Ausflüge in die Vergangenheit (zusammen mit Bernhard Simon)
  • 2009: Trierer Lokale – gestern und heute (zusammen mit Peter Ahlhelm, Sabine König und Roland Morgen)
  • 2012: Trier: Ein Bildband in Farbe (Farbbildband) (zusammen mit Bernhard Simon)

Bei zahlreichen weiteren Büchern war er Bildgeber, unter anderem im Band Die Römische Weinstraße von seiner Tochter Christina Schäffner.[5]

Belege

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