Joseph Reitberger

deutscher römisch-katholischer Geistlicher und Politiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Josef Reitberger (* 26. September 1818 in Rainding; † 25. September 1899 in Neuötting) war ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher und Politiker. Er war Dekan und Pfarrer sowie Abgeordneter der Kammer der Abgeordneten des Bayerischen Landtags.

Leben

Josef Reitberger wurde am 24. Februar 1818 in Rainding geboren. Er empfing im Jahr 1843 die Priesterweihe für die Diözese Passau.[1]

Nach seiner Priesterweihe war Reitberger in verschiedenen kirchlichen Funktionen tätig. Er wirkte unter anderem als Pfarrer von Kirchham (1858–1895),[2] später als Benefiziat in Neuötting. In seiner Zeit als Pfarrer in Kirchham wurde er Dekan des alten Dekanats Aigen.

Er erhielt den Titel bischöflich nicht frequentierten geistlichen Rat und das Ehrenkreuz des Königlich Bayerischen Ludwigsordens.

Josef Reitberger verstarb am 7. Februar 1889 in Neuötting.

Politische Tätigkeit

Reitberger war Mitglied der Kammer der Abgeordneten des Bayerischen Landtags. Er gehörte der Bayerischen Patriotenpartei an und vertrat den niederbayerischen Stimmkreis Pfarrkirchen. Seine parlamentarische Tätigkeit umfasste den 27. Bayerischen Landtag[3], den 28. Bayerischen Landtag[3], den 29. Bayerischen Landtag[3] und den 30. Bayerischen Landtag[3] Er zog am 8. März 1881 in den Landtag ein, als Nachrücker für den ausgeschiedenen Max Scharrer.

Literatur

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI