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Joseph Strauss (Admiral)

US-amerikanischer Offizier, Admiral der US Navy From Wikipedia, the free encyclopedia

Joseph Strauss (* 16. November 1861 in Mount Morris, Livingstone County, New York; † 30. Dezember 1948 in Bethesda, Maryland) war ein Admiral der United States Navy. Er war unter anderem Kommandeur der Asien-Flotte.

Joseph Strauss

Leben

Joseph Strauss war ein Sohn von Raphael Strauss (1828–1918) und dessen Frau Sarah Mitzgar (gest. 1906). Im Jahr 1885 absolvierte er die United States Naval Academy in Annapolis in Maryland. In der amerikanischen Kriegsmarine durchlief er anschließend alle Offiziersränge bis zum Admiral. Während seiner militärischen Laufbahn absolvierte er sowohl Aufgaben als Seeoffizier an Bord verschiedener Kriegsschiffe als auch Tätigkeiten als Stabsoffizier auf dem Festland. Er war unter anderem mit der Verwaltung und Bereitstellung von Waffen und Material (ordnance) befasst und diente mehrfach im Bureau of Ordnance in Washington, D.C. Während des Spanisch-Amerikanischen Kriegs war er auf der Sloop Lancaster stationiert, die an der Blockade von Kuba beteiligt war.

Nach zwischenzeitlich anderen Verwendungen, wozu auch wieder das Bureau of Ordnance gehörte, erhielt er im Jahr 1909 das Kommando über den Kreuzer USS Montgomery (C-9). Dieses Kommando behielt er bis zum Jahr 1911. In dieser Zeit wurde auf dem Schiff mit Torpedos experimentiert. In der Folge kommandierte er bis zum Oktober 1913 das Einheitslinienschiff USS Ohio (BB-12). Danach kehrte er ein weiteres Mal zum Bureau of Ordnance zurück, dessen Leitung er übernahm.

Im Dezember 1916 erhielt er das Kommando über das neue Schlachtschiff USS Nevada. Dieses Amt bekleidete er bis zum Februar 1918. In diese Zeit fiel der amerikanische Kriegseintritt in den Ersten Weltkrieg. Das Schiff war damals noch nicht direkt im Krieg eingesetzt. Erst nach dem Ende seiner Amtszeit als Kapitän wurde es zur Unterstützung der britischen Marine im Atlantik eingesetzt. Nach dem Ende seines Kommandos über die USS Nevada wurde Joseph Strauss mit dem Kommando über die Minenschiffe der Atlantikflotte betraut. Dabei war er an der Errichtung und später nach dem Kriegsende am Abbau der alliierten Nordsee-Minensperre beteiligt.

Zwischen Oktober 1919 und Februar 1921 gehörte er dem Marineoberkommando (General Board of the United States Navy) an. Am 4. Februar 1921 übernahm Strauss als Nachfolger von Albert Gleaves das Kommando über die amerikanische Asien-Flotte. Dieses Amt bekleidete er bis zum 28. August 1922, als er von Edwin Anderson Jr. abgelöst wurde. Anschließend kehrte er zum Marineoberkommando zurück, dem er bis zu seiner Pensionierung im November 1925 angehörte. Von Oktober 1937 bis Februar 1938 war er reaktiviert, als Mitglied eines Ausschusses für Planungen zum Bau neuer Schlachtschiffe.

Im Jahr 1926 gehörte Joseph Strauss zu den Gründern der Naval Historical Foundation. In den Jahren 1943 bis 1946 leitete er die Stiftung zur Gründung des National Museum of the United States Navy. Die Eröffnung dieser Einrichtung erfolgte aber erst im Jahr 1963.

Der seit 1901 mit Mary Sweitzer (1870–1958) verheiratete Offizier starb am 30. Dezember 1948 und wurde auf dem Nationalfriedhof Arlington beigesetzt. Sein Sohn Elliott B. Strauss (1903–2003) brachte es in der US-Navy bis zum Konteradmiral und diente unter anderem im Zweiten Weltkrieg.

Orden und Auszeichnungen

Joseph Strauss erhielt im Lauf seiner militärischen Laufbahn unter anderem folgende Auszeichnungen:

Commons: Joseph Strauss – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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