Josephine Crawley Quinn

britische Altertumswissenschaftlerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Josephine Crawley Quinn (* 1973) ist eine britische Archäologin und Althistorikerin, die zur griechisch-römischen und punischen Geschichte arbeitet.

Leben

Quinn besuchte von 1986 bis 1991 die katholische Becket Comprehensive School in Nottingham. Ihren BA in Classics erwarb sie 1996 am Wadham College in Oxford.[1] Dann folgten der MA (1998) und Ph.D. (2003) in Alter Geschichte und Mittelalterlicher Archäologie an der University of California, Berkeley. Von 2001 bis 2002 war sie Ralegh Radford Rome Scholar an der British School at Rome.[1] Von 2003 bis 2004 war sie College Lecturer am St John’s College. Seit 2004 wurde sie Associate Professor für Alte Geschichte an der University of Oxford sowie Martin Frederiksen Fellow und Tutor am Worcester College, seit 2019 ist sie Professorin.

Quinn ist Kodirektorin des Oxford Centre for Phoenician and Punic Studies[2] und der britischen Ausgrabungen in Utica (Tunesien).[3]

Neben zahlreichen Artikeln gab Quinn mit heraus: Hellenistic West und The Punic Mediterranean. 2018 folgte In Search of the Phoenicians, worin die Existenz der Phönizier als Volk angezweifelt wurde. Diese Vorstellung sei erst von Ernest Renan angelegt worden und im modernen Libanon aufgekommen, um eine historische Identität gegen die Araber zu stiften. Ausgangspunkt war dabei die große Ausstellung I Fenici in Venedig 1988 (Kurator Sabatino Moscati).[4] Das Buch erhielt den Society for Classical Studies Goodwin Award of Merit 2019.[5]

Schriften (Auswahl)

Einzelbelege

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