José Parodi
paraguayischer Fußballspieler
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Silvio José del Rosario Parodi Rojas (* 30. August 1932 in Luque; † 22. August 2006) war ein paraguayischer Fußballspieler. Der Stürmer bestritt 13 Länderspiele und nahm mit der Nationalmannschaft seines Heimatlandes an der Weltmeisterschaft 1958 in Schweden teil.
| José Parodi | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Silvio José del Rosario Parodi Rojas | |
| Geburtstag | 30. August 1932 | |
| Geburtsort | Luque, Paraguay | |
| Sterbedatum | 22. August 2006 | |
| Größe | 180 cm | |
| Position | Sturm | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1950–1955 | Sportivo Luqueño | |
| 1955–1956 | Calcio Padova | 19 (3) |
| 1956–1957 | CFC Genua | 8 (0) |
| 1957–1958 | Sportivo Luqueño | |
| 1958–1961 | UD Las Palmas | mind. 52 (12) |
| 1961–1967 | Olympique Nîmes | 182 (47) |
| 1967–1969 | FC Mulhouse | |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 1954–1958 | Paraguay | 13 (4) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Karriere
Verein
José Parodi begann seine Karriere 1950 bei Sportivo Luqueño und kehrte 1957 dorthin zurück, nachdem er bei den italienischen Klubs Calcio Padova und CFC Genua gespielt hatte. Nach der Weltmeisterschaft 1958 kehrte er nach Europa zurück und spielte mehrere Jahre bei UD Las Palmas, ehe er nach Frankreich wechselte. Dort blieb er bis zu seinem Karriereende 1969 und lief für Olympique Nîmes sowie den FC Mulhouse auf.[1]
Nationalmannschaft
Parodi debütierte im Februar 1954 für die paraguayische Nationalmannschaft in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1954 beim 4:0-Sieg gegen Chile, bei dem er sein erstes Länderspieltor erzielte. Paraguay qualifizierte sich hinter Gruppensieger Brasilien nicht für das Turnier in der Schweiz. Ein Jahr später nahm er am Campeonato Sudamericano 1955 teil, bei dem er vier Spiele bestritt. Paraguay beendete das Turnier als Fünfter der sechs Teams.[2] Nach der erfolgreichen Qualifikation für die Weltmeisterschaft 1958 stand Parodi im Kader für das Turnier in Schweden. Er kam in allen drei Spielen für sein Team zum Einsatz und schied mit der „Albirroja“ in der Gruppenphase hinter Frankreich und Jugoslawien als Dritter aus. Beim 3:2-Erfolg gegen Schottland und beim 3:3-Unentschieden gegen Jugoslawien erzielte er jeweils einen Treffer.[3] Nach der Weltmeisterschaft kam er zu keinen weiteren Länderspieleinsätzen.
Erfolge
Sportivo Luqueño
- Paraguayischer Meister: 1951, 1953
Sonstiges
Sein Cousin Silvio Parodi (1931–1989) war ebenfalls Fußballnationalspieler und wurde 1953 Südamerikameister.
Weblinks
- José Parodi in der Datenbank von fbref.com
- José Parodi in der Datenbank von National-Football-Teams.com (englisch)
- José Parodi in der Datenbank von transfermarkt.de
- José Parodi in der Datenbank von weltfussball.de