Journal für Generationengerechtigkeit

Periodikum der Eberhard Karls Universität Tübingen From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Journal für Generationengerechtigkeit (ISSN 1617-1799) war ein Periodikum der Eberhard Karls Universität Tübingen. 2015 wurde es mit dem Intergenerational Justice Review fusioniert.

Inhalte

Publiziert wurden Artikel aus den Bereichen Politik, Philosophie und internationales Recht, die den Forschungsstand zu generationengerechter Politik reflektierten. Behandelte Einzelthemen waren Institutionen für Zukunftsverantwortung, Policy-Forschung im Hinblick auf einzelne Politikfelder, aber auch ethisch-philosophische Nachhaltigkeits- und Generationengerechtigkeitsfragen. Zudem enthielt jede Ausgabe eine Reihe von Buchrezensionen. Die rezensierten Bücher befassten sich mit Themen, die in einem engen Kontext zum Thema der jeweiligen Ausgabe standen. Bei den Büchern handelte es sich um Neuerscheinungen.

Geschichte

Das JfGG wurde aus einer Vorgängerzeitschrift mit dem Titel "Generationengerechtigkeit!" heraus zu einer wissenschaftlichen Zeitschrift weiterentwickelt. 2009 wurde ein Gutachterbeirat berufen und ein doppelblindes Peer-Review-Verfahren eingerichtet. Das Journal wurde seit 2011 vom Arbeitsbereich "Generationengerechte Politik" an der Eberhard Karls Universität Tübingen herausgegeben.

Das Journal erschien halbjährlich in deutscher Sprache. Da das Journal für Generationengerechtigkeit nicht auf eine Kommerzialisierung abstellte, sondern wissenschaftliche Beiträge einer breiten Leserschaft zugänglich machen wollte, ist die Online-Ausgabe der Zeitschrift ein Open-Access-Journal. Das JfGG ist im Directory of Open Access Journals (DOAJ) und im Social Science Open Access Repository (SSOAR) indexiert. Darüber hinaus erschien das Journal auch in gedruckter Form in begrenzter Auflage.

Autoren

Das Journal wandte ein wissenschaftliches Begutachtungsverfahren (Peer-Review Verfahren) an. Das Editorial-Board setzte sich aus knapp 50 internationalen Experten zusammen, die aus zehn verschiedenen Ländern stammten und neun Disziplinen (schwerpunktmäßig Politikwissenschaft und Philosophie) repräsentierten.[1] Die Autoren des Journals waren nationale und internationale Wissenschaftler. Eingereichte Artikel englischsprachiger Autoren wurden ins Deutsche übersetzt. Die Zeitschrift hatte das Ziel, insbesondere Nachwuchswissenschaftlern ein Forum zu bieten.

Einzelnachweise

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