Julia Kovarik

österreichische Journalistin From Wikipedia, the free encyclopedia

Julia Kovarik (* 1. September 1980 in Wien) ist eine österreichische Journalistin beim Österreichischen Rundfunk. Bekannt wurde sie durch ihre Reportagen für die ORF-Reihe "Am Schauplatz".

Leben und Karriere

Julia Kovarik studierte zunächst Psychologie- und Biologie, danach an der Medienhochschule in St. Pölten mit Gastsemestern an der Hochschule der Medien Stuttgart und der Film- und Fernsehakademie Berlin. Ihre Diplomarbeit 2005 beschäftigt sich mit Geschlechterkonstruktion im Fernsehen.

Seit 2006 ist sie im ORF in der „Am Schauplatz“-Redaktion tätig[1] – mit mehreren Ausflügen in andere Redaktionen u. a. in den ORF „Report“ und die Ö1-Redaktion „Diagonal“.

2012 sorgte ihre Reportage „Graf und die alte Dame“ im ORF Report für viel Aufsehen.[2] Sie deckte die Machenschaften von Martin Graf in der Gertrud Meschar Privatstiftung auf und wurde im selben Jahr für den Dr.-Karl-Renner-Publizistikpreis nominiert.[3]

Julia Kovarik lebt in Wien und hat zwei Kinder.

Auszeichnungen

  • 2011: mit Ed Moschitz: Hilfswerk-Journalist:innenpreis für „Die Angstmacher“[4]
  • 2012: Hilfswerk-Journalist:innenpreis für „Ärger im Paradies“[5]
  • 2016: Prälat-Leopold-Ungar Anerkennungspreis für „Die letzten Arbeiter“[6]
  • 2017: mit Alexandra Augustin: Dr.-Karl-Renner-Publizistikpreis für „Kampf im Park“[7]
  • 2019: Seniorenrose des ÖJC für „Auf dem Abstellgleis“[8]
  • 2022: Fernsehpreis der Erwachsenenbildung für „Niemand soll es wissen“[9]
  • 2023: Humanitätspreis des Roten Kreuz für humanitäres Engagement in der Berichterstattung[10].

Einzelnachweise

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