Julian Rohrmoser
österreichisch-schweizerischer Schauspieler und Regisseur
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Julian Rohrmoser (* 1999 in Wien) ist ein österreichisch-schweizerischer Schauspieler und Regisseur.
Leben
Rohrmoser wuchs in Innsbruck in einer Theaterfamilie auf. Er ist der Sohn der Schauspieler und Regisseure Judith Keller und Klaus Rohrmoser. Von 2018 bis 2021 studierte er Schauspiel an der filmacademy Wien und schloss das Studium 2021 mit Diplom und Auszeichnung sowie bestandener Paritätischer Prüfung ab. Parallel dazu studierte er Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien. Seit 2023 studiert er Regie am Max Reinhardt Seminar in Wien.[1]
Schauspiel
Bereits als Kinder- und Jugenddarsteller stand Rohrmoser am Tiroler Landestheater auf der Bühne, unter anderem in Das Fest von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov (Regie: Michael Gampe) sowie in Furcht und Zittern von Haendl Klaus (Regie: Elisabeth Gabriel). 2021 spielte er Franz Huchel in Der Trafikant (Regie: Claus Tröger) am Waldviertler Hoftheater [2] sowie Hamlet in der Abschlussproduktion der filmacademy am OFF Theater Wien. Weitere Engagements führten ihn unter anderem zu den Schlossfestspielen Kobersdorf, zum Tiroler Dramatiker*innenfestival und zu den Meraner Festspielen.[3]. Für Film und Fernsehen stand er unter anderem für den Dokumentarfilm Mein teures Dörflein Mühlen (Regie: Lisa Hintner, ORF/RAI), den Kurzfilm Tagada (Regie: Zoe Schmidt) sowie die Serie 4 Minidramen – Lüge und Wahrheit (Regie: Stefan Ludwig) vor der Kamera.
Regie
Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler arbeitet Rohrmoser als Regisseur. Für Ö1 inszenierte er die Hörspiele Betonklotz von Jona Rausch sowie Mundtot von Miriam Unterthiner (Schauspielhaus Wien, Hans-Gratzer-Preis).[4] Am Max Reinhardt Seminar entstanden Inszenierungen wie Da kommt noch wer von Jon Fosse, Endstation Sehnsucht von Tennessee Williams, Der stumme Diener von Harold Pinter sowie Der Disney-Killer von Philip Ridley. 2025 inszenierte er zudem erde – ein grund:stück von Wolfgang Nöckler beim Tiroler Dramatiker*innenfestival.[5]