Julien Soro

französischer Jazzmusiker (Alt-, Tenor- und Sopransaxophon, auch Keyboard, Komposition) From Wikipedia, the free encyclopedia

Julien Soro (* 1984) ist ein französischer Jazzmusiker (Alt-, Tenor- und Sopransaxophon, auch Keyboard, Komposition).

Wirken

Soro studierte am Pariser Konservatorium, wo er mit einem ersten Preis mit Auszeichnung absolvierte.[1]

Soro wirkte zunächst als Leader und Komponist des Sextetts Inama, mit dem er 2008 bei Cristal Records das Album «La Boite Noire» veröffentlichte. Im gleichen Zeitraum war er als Sideman im Quintett des Posaunisten Glenn Ferris und im Saxophonquartett von Jean-Louis Chautemps und François Jeanneau engagiert.[1] Ab 2008 war er Mitglied der Ping Machine von Frédéric Maurin. Mit dem Bassisten Raphaël Schwab bildete er 2011 das Duo Schwab Soro, das bei Neuklang die Alben «Schwab Soro» (2014), «Volons !» (2016) sowie «Studio Konzert» (2017) vorlegte.[2][3]

Zusammen mit Stephan Caracci, der Vibraphon, Marimba, Glockenspiel, andere Perkussionsinstrumente sowie Keyboards spielt, und dem Schlagzeuger Ariel Tessier gründete er 2020 das Trio Players,[1] das 2023 ein gleichnamiges Album veröffentlichte. Mit Delphine Deau leitete er das The Other Side Orchestra, mit dem 2026 ein Konzertmitschnitt für Radio France entstand.[4] Unter der Leitung von Maurin gehörte er auch zum Orchestre National de Jazz.

Preise und Auszeichnungen

Soro erhielt 2007 beim Esprit Jazz Festival in Saint-Germain-des-Prés mit dem Sextett Inama den 1. Preis für die Gruppe und als Solist und im selben Jahr den 2. Preis für Komposition beim Concours National de La Défense.

Einzelnachweise

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