Julio Ruelas
mexikanischer Maler
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Biografie
Ruelas studierte ab 1887 Malerei an der Escuela Nacional de Bellas Artes in Mexiko-Stadt und dann als Stipendiat ab 1891 an der Kunstakademie Danzig. Hier traf er auf Arnold Böcklin, der ihn in seiner Malerei sehr beeinflusste. Nach seiner Rückkehr nach Mexiko-Stadt im Jahr 1895 verkehrte er in den Kreisen der Künstler und Intellektuellen und war 1898 Mitbegründer der Zeitschrift Revista Moderna. 1904 ging er mit einem Stipendium der französischen Regierung nach Paris, wo er im Studio von Marie Cazin die Grafikkunst erlernte und bis zu seinem Tode lebte und arbeitete. Viele seiner Bilder und Radierungen, deren Inhalt vor die Themen Tod, Liebe, Unterdrückung, Angst und Verzweiflung waren, illustrierten zwischen 1903 und 1911 die Revista Moderna.[3][4]
Bekannte Bilder (Auswahl)
- La domadora (Die Dompteuse; 1897)
- Margarita Ruelas Suárez en traje propio para salir, 1897, Öl auf Leinwand, 54 × 41 cm, Colección Banamex (dargestellt ist die Schwester des Künstlers)[2]
- Autorretrato (Selbstporträt; 1900)
- La Entrada de don Jesús Luján a la Revista Moderna (Der Eintritt von Herrn Jesús Luján bei der Zeitschrift Revista Moderna; 1904)
- El general Sóstenes Rocha y su Estado Mayor (1901)
- El sueño de Athos (Der Schlaf von Athos; 1905)
Weblinks
- Literatur von und über Julio Ruelas. In: Katalog des Ibero-Amerikanischen Instituts Preußischer Kulturbesitz, Berlin.
