Julius Ebhardt
deutscher Gutsbesitzer und Abgeordneter
From Wikipedia, the free encyclopedia
Julius August Alexander Ebhardt (* 19. Februar 1816 auf Gut Kommorowen, Kr. Johannisburg; † 24. Oktober 1894 in Kosuchen, Kr. Johannisburg) war ein deutscher Gutsbesitzer in Ostpreußen.

Leben
Ebhardt besuchte das Collegium Fridericianum in Königsberg i.Pr. Als stud. iur. wurde Ebhardt im Sommersemester 1836 im Corps Masovia aktiv.[1] 1849, 1859 und 1865/66 war er Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses: (Wahlkreis 1/Gumbinnen: Linke – Wahlkreis 5, 1/Gumbinnen 5, nach Schluss der 1. Session ausgeschieden – Wahlkreis 8, 2-8, 3/Gumbinnen 6: Fortschritt).[2] Er starb als Rentner in Kosuchen. Das Gut Kommorowen hieß von 1938 bis 1945 Ebhardtshof.
Siehe auch
Literatur
- Bernd Haunfelder: Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus 1849–1867 (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 5). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5181-5, S. 91.