Jumping the shark

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Der Begriff jumping the shark (engl. „über den Hai springen“) stammt aus den US-amerikanischen Medien und beschreibt den Zeitpunkt, an dem eine Fernsehserie ihren Höhepunkt überschritten hat und das Publikum das Interesse an ihr verliert.

Der Begriff wurde durch die Website jumptheshark.com (inzwischen durch eine kommerzielle Firma übernommen; alle ursprünglichen Inhalte und Kommentare wurden gelöscht) etabliert, die sich ausgiebig mit diesem Thema beschäftigte. Ihr Name geht auf die dritte Folge der fünften Staffel der Fernsehserie Happy Days, Fonzie in Hollywood – Teil 3, zurück, in der Fonzie, eine der Hauptfiguren, mit Wasserskiern über einen Hai springt. Diese Folge wurde am 20. September 1977 ausgestrahlt.[1] Einige Kritiker sahen diese „lächerliche“ Szene als Ende der Serie – inzwischen wurde aber auch eine Gegenstimme zu dieser Sichtweise laut, denn die Serie lief danach noch sieben Jahre lang bis zum 27. September 1984.[2]

Erkennungsmerkmale für den Jumping-the-shark-Effekt sind zum Beispiel:

Mittlerweile wird der Ausdruck in den Vereinigten Staaten metaphorisch für Personen und Sachen gebraucht, die ihren Zenit überschritten haben.[3][4]

Der Gegeneffekt, also der Punkt bzw. Verlauf bis zu dem ein eher mäßig startendes Franchise immer besser wird nennt man Growing-the-Beard, angelehnt an den Bartwuchs von Commander Riker in Star Trek TNG.

Siehe auch

Wiktionary: jump the shark – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Fußnoten

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