Justus Dornier
deutscher Unternehmer, Sohn des Flugzeug-Konstrukteurs Claude Dornier
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Justus Dornier (* 10. Dezember 1936 in Friedrichshafen) ist ein Unternehmer, der in der Schweiz lebt.[1] Dornier ist der vierte Sohn von Claude Dornier und war nach dessen Tod Teilhaber und Mitglied im Aufsichtsrat der Dornier-Werke.
Leben
Er war Inhaber der 2012 liquidierten Justus Dornier AG,[2][3] der Justus Dornier Holding und weiterer Unternehmen sowie im Verwaltungsrat von mehr als sechs Unternehmen. Er war auch vorübergehend Eigentümer von Teilen der Flug- und Fahrzeugwerke Altenrhein (FFA). Zudem war er Mehrheitseigentümer von Delta Air.[4]
Bekannt wurde Justus Dornier als Wortführer bei den Differenzen zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens Dornier in den Jahren 1984/1985, als er drei Vorstände entließ. In Folge davon verkaufte er 1985 alle seine Anteile von Dornier an Daimler-Benz; in der Folge kam es zur Mehrheitsübernahme von Dornier durch Daimler-Benz. Zunächst hatte er einen Verkauf an den Düsseldorfer Röhrenhersteller und Anlagenbauer Mannesmann befürwortet.[5]
Justus Dornier förderte auch den Technologie- und Know-how Transfer für die zivile Luftfahrt in Nigeria.[6]
Das Hauptstaatsarchiv Stuttgart verfügt über eine Sammlung von Zeitungsausschnitten verschiedener Herkunft zur Personengeschichte von Justus Dornier, beginnend mit 1964.[7]
Literatur
- Faszinierende Aufgabe. In: Der Spiegel. Nr. 8, 1985 (online – über den Streit).
- Justus Dornier. In: Der Spiegel. Nr. 10, 1985 (online).
- So etwas kann schicksalhaft ablaufen. In: Der Spiegel. Nr. 10, 1985 (online – Interview).