Jörg Harlan-Rohleder

deutscher Journalist und Autor From Wikipedia, the free encyclopedia

Jörg Harlan-Rohleder (* 1976 als Jörg Rohleder in Stuttgart), Eigenschreibung Jörg Harlan Rohleder, ist ein deutscher Journalist und Autor.

Leben

Rohleder wuchs in Echterdingen[1] bei Stuttgart auf. Nach dem Abitur studierte er in London und Tübingen Politikwissenschaft und Zeitgeschichte[2]. 1996 begann seine journalistische Tätigkeit mit einem Praktikum im Kulturressort der Stuttgarter Zeitung. Er schrieb danach als freier Mitarbeiter Popkritiken für das Blatt[3]. Er arbeitete während des Studiums beim Springer Auslandsdienst und MTV. Er brach das Studium ab, als ihm der Burda Verlag ein Volontariat beim Nachrichtenmagazin Focus anbot.[4]

Später arbeitete Rohleder als Reporter für die deutsche Ausgabe der Zeitschrift Vanity Fair[5]. 2010 beschrieb er eine wilde 90er-Jahre-Jugend in der westdeutschen Provinz in seinem Debütroman „Lokalhelden“.[4][6] Anschließend wurde er Mitglied der Chefredaktion der Zeitschrift Musikexpress[7].

Als der Verleger Bernd Runge im Jahr 2011 Andy Warhols Magazin „Interview“ für den deutschen Markt auflegte, übernahm Rohleder zusammen mit dem Journalisten Adriano Sack die Leitungsfunktion als Executive Editor.[8] Das Team gewann 2013 den Lead Award für den besten Newcomer.[9] Drei Jahre später kehrte Rohleder zu Focus zurück, wo er als Creative Director die konzeptionelle und inhaltliche Umgestaltung des Magazins übernahm.[10] Inzwischen ist er stellvertretender Chefredakteur und seit Januar 2022 zudem Editor in Chief von Focus Style, der vierteljährlich erscheinenden Stil-Beilage des Focus Magazins.[11] Rohleder interviewte zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten, darunter Barack Obama, Mark Zuckerberg oder Mick Jagger.[12]

Sein Buch Lokalhelden wurde 2018 in Stuttgart als Theaterstück auf die Bühne gebracht.[13]

Den Namen Harlan übernahm Rohleder von seiner Frau Nele Harlan.[14]

Werke

Einzelnachweise

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