Jürgen Hardeck

deutscher Wissenschaftler, Staatssekretär From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Hardeck legte 1979 das Abitur am Gymnasium Marienstatt ab. Von 1981 bis 1989 studierte er Vergleichende Religionswissenschaft, Philosophie und Sinologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Dort erreichte er 1986 einen Magister Artium-Abschluss und 1989 wurde er dort zum Dr. phil. mit der Dissertation Religion im Werk von Erich Fromm. Eine religionswissenschaftliche Untersuchung promoviert.

Bereits vor dem Abitur und neben dem Studium war er von 1978 bis 1989 als ehrenamtlicher und freiberuflicher Kulturveranstalter im Westerwald tätig. Im Jahr 1990 trat er als Kulturreferent der Stadt und der Verbandsgemeinde Hachenburg in den öffentlichen Dienst ein. Er wechselte 1995 als Referent in das Kulturministerium Rheinland-Pfalz und wurde gleichzeitig künstlerischer Geschäftsführer des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Am 1. Januar 2022 trat Teneka Beckers die Gesamtleitung des Kultursommers als Nachfolgerin von Jürgen Hardeck an, der 27 Jahre die Geschäftsführung innehatte.[1] Im Kulturministerium war er ab 2016 Referatsgruppenleiter und stellvertretender Leiter der Kulturabteilung.[2]

Zum 18. Mai 2021 wurde Hardeck unter Ministerin Katharina Binz zum Staatssekretär im Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz ernannt. Als Staatssekretär ist er besonders für die Kultur zuständig. Im Zuge der Bildung des Kabinetts Schnieder schied er am 18. Mai 2026 aus dem Amt des Staatssekretärs aus.

Er nahm von 2004 bis 2021 einen Lehrauftrag an der Jazzabteilung der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz war und nimmt seit 2007 eine Honorarprofessur an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wahr.[3]

Er ist Vorsitzender des Internationalen Erich-Fromm-Gesellschaft e. V., wo er 1986 Mitglied wurde.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Jürgen Hardeck auf der Website des Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration

Einzelnachweise

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