Jürgen Lutz (Kampfsportler)
deutscher Kampfsportler, Boxmanager, Sportstudiobesitzer und Förderer des Frauenboxsports
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Leben
Jürgen Lutz war deutscher Meister im Karate und 1982 Gründer des Bulldog-Gym in Karlsruhe. Zu seinen Schülern gehörten u. a.:
- Klaus Nonnenmacher (Kickboxen)
- Frank Scheuermann (Kickboxen)
- Daniela Graf (Boxen)
- Verena Kaiser (Boxen)
- Makram Ben Salah (Karate)
Seine bekanntesten Schützlinge waren aber Regina Halmich und Vincent Feigenbutz[1], welche er beide zu erfolgreichen Profisportlern aufbaute. Durch ihn wurde die Boxkarriere von Halmich ermöglicht[2][3] und er war Halmichs erster Trainer, Mentor und Manager.[4] Sein großes Engagement führte zum Aufbau des Frauenboxsportes.[5] 2005 betreute er 87 Boxerinnen und hatte 20 Frauen zu Boxprofis gemacht.[4]
1993 schuf er die Shooting Liga der European Newcomer Womenboxing Organisation (ENWO) mit Sitz in Manchester. Diese Vereinigung sollte Frauen ermöglichen im semi-professionellen Bereich Boxsport zu betreiben und Kämpfe innerhalb einer Liga zu bestreiten. Durch erheblichen Druck der anderen Lager und Verbände wurde diese bereits 1999 wieder aufgelöst.[3]
Er war Mitbegründer und Vizepräsident der Women’s International Boxing Federation (WIBF).[6] Durch die Verbindung des WIBF zum Global Boxing Union war er dort auch Präsident. Innerhalb des WIBF gründete und leitete er ab 2003 das Young-Challenger-Team als Nachwuchsliga.[7]
Ebenso war er von 1998 bis zur letztendlichen Einstellung 2001 Herausgeber der Zeitschrift Lady Box[8] und Ausrichter des internationalen Events Boxen LIVE – Die nächste Generation.
Am 13. Juni 2019 starb er an einer Herzerkrankung.