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Kabinett Laschet

Landesregierung von Nordrhein-Westfalen From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Kabinett Laschet bildete vom 30. Juni 2017 bis zum 27. Oktober 2021 die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen unter dem Ministerpräsidenten Armin Laschet. CDU und FDP bildeten nach der Landtagswahl am 14. Mai 2017 eine schwarz-gelbe Koalition. Sie verfügte über genau eine Stimme Mehrheit im nordrhein-westfälischen Landtag.

Wahl 2017
Legislaturperiode 17.
Beginn 30. Juni 2017
Schnelle Fakten Ministerpräsident, Wahl ...
Kabinett Laschet
Landesregierung von Nordrhein-Westfalen
Armin Laschet
Ministerpräsident Armin Laschet
Wahl 2017
Legislaturperiode 17.
Beginn 30. Juni 2017
Ende 27. Oktober 2021
Dauer 4 Jahre und 119 Tage
Vorgänger Kabinett Kraft II
Nachfolger Kabinett Wüst I
Zusammensetzung
Partei(en) CDU und FDP
Minister 12
Repräsentation
Landtag
100 / 199 (50,3 %)
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Der Koalitionsvertrag wurde am 16. Juni 2017 vorgestellt.[1] Laschet wurde am 27. Juni 2017 zum Ministerpräsidenten gewählt. Am 30. Juni 2017 wurden die Minister des Kabinetts vereidigt und die Staatssekretäre ernannt.[2][3] Der Staatssekretär und Amtschef im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration Andreas Bothe wurde erst am 6. Juli 2017 ernannt[4], der Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales Mark Speich, der zugleich als Bevollmächtigter beim Bund und Leiter der Landesvertretung in Berlin fungiert, trat sein Amt am 1. September an.[5]
Am 25. Oktober 2021 trat Armin Laschet als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen zurück, um als Abgeordneter in den 20. Deutschen Bundestag zu wechseln. Zunächst blieb er einen Tag lang geschäftsführend im Amt, mit der Konstituierung des neuen Bundestages am 26. Oktober, dem Laschet seither angehört, übernahm der stellvertretende Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) übergangsweise die Regierungsgeschäfte. Am 27. Oktober wurde der nordrhein-westfälische CDU-Landesvorsitzende Hendrik Wüst zum Ministerpräsidenten gewählt.[6]

Abstimmung im Landtag Nordrhein-Westfalen

Weitere Informationen Wahlgang, Kandidat ...
Düsseldorf, 27. Juni 2017 – Gesamtstimmenzahl = 199 Stimmen – absolute Mehrheit = 100 Stimmen
Wahlgang Kandidat Stimmen Stimmenzahl Anteil Unterstützer
1. Wahlgang Armin Laschet (CDU) Ja-Stimmen 100 50,2 % CDU, FDP
Nein-Stimmen 78 39,2 %
Enthaltungen 2 1,0 %
Ungültige Stimmen 16 8,0 %
nicht abgegeben 3 1,5 %
Damit wurde Armin Laschet zum Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen gewählt.
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Kabinett

Das Kabinett setzte sich aus folgenden Personen zusammen:

Weitere Informationen Amt oder Ressort, Bild ...
Amt oder Ressort Bild Amtsinhaber(in) Partei Bild Staatssekretär(in)[7] Partei
Ministerpräsident

Staatskanzlei

Armin Laschet
(bis 26. Oktober 2021)
CDU
Nathanael Liminski
(Chef der Staatskanzlei,
ab 31. August 2017 zugleich Medienstaatssekretär)
CDU
Andrea Milz
(Sport und Ehrenamt)
Stellvertreter des Ministerpräsidenten
Joachim Stamp
(ab 26. Oktober 2021 geschäftsführender Ministerpräsident)
FDP
Andreas Bothe
(Amtschef)
FDP

Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration

Serap Güler
(Integration)
CDU
Finanzen Lutz Lienenkämper CDU
Patrick Opdenhövel CDU
Inneres
Herbert Reul CDU
Jürgen Mathies parteilos
Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie
Andreas Pinkwart FDP
Christoph Dammermann FDP
Arbeit, Gesundheit und Soziales
Karl-Josef Laumann CDU
Edmund Heller CDU
Schule und Bildung
Yvonne Gebauer FDP
Mathias Richter FDP
Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung
Foto: Ina Scharrenbach
Ina Scharrenbach CDU
Foto: Dr. Jan Heinisch
Jan Heinisch CDU
Justiz
Peter Biesenbach CDU
Dirk Wedel FDP
Verkehr
Hendrik Wüst CDU
Hendrik Schulte parteilos
Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
Christina Schulze Föcking
(bis 15. Mai 2018)
CDU
Heinrich Bottermann CDU
Ursula Heinen-Esser
(ab 24. Mai 2018)
Kultur und Wissenschaft
Isabel Pfeiffer-Poensgen parteilos
Klaus Kaiser
(Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft)
CDU
Annette Storsberg
(bis 30. September 2021)
Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales und Medien (bis 31. August 2017)

Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales (seit 31. August 2017)

Stephan Holthoff-Pförtner CDU
Mark Speich[8] CDU
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Einzelnachweise

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