Kabinett Stengel
Landesregierung von Baden 1856-1860
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Das Kabinett Stengel bildete vom 19. Mai 1856 bis zum 2. April 1860 die Landesregierung von Baden. Für das Kabinett findet sich in der Literatur teilweise auch die Bezeichnung Stengel-Meysenbug. Einen offiziellen Staatsminister als Leiter des Gesamtministeriums gab es in Baden im Zeitraum von 1846 bis 1861 nicht.
| Amt | Name |
|---|---|
| Inneres und Justiz[1] | Franz Freiherr von Stengel seit dem 20. September 1856 |
| Äußeres und großherzogliches Haus[2] | Wilhelm Freiherr Rivalier von Meysenbug |
| Krieg | Damian Ludwig |
| Finanzen | Franz Anton Regenauer blieb noch bis zum 7. April 1860 im Amt |
Literatur
- Bertold Spuler: Regenten und Regierungen der Welt. Teil II, Band 3: Neuere Zeit 1492–1918. Ploetz Verlag, Würzburg 1962.
- Wolfgang Leiser: Minister des Großherzogtums Baden 1818–1918. In: Klaus Schwabe (Hrsg.): Die Regierungen der deutschen Mittel- und Kleinstaaten. 1815–1933. Boldt, Boppard am Rhein 1983, ISBN 3-7646-1830-2, S. 219–229 (= Deutsche Führungsschichten in der Neuzeit, Band 14 = Büdinger Forschungen zur Sozialgeschichte, Band 18).
- Martin Furtwängler: Minister und Regierungen von Baden. In: Meinrad Schaab, Hansmartin Schwarzmaier (Hrsg.) u. a.: Handbuch der baden-württembergischen Geschichte. Band 5: Wirtschafts- und Sozialgeschichte seit 1918, Übersichten und Materialien, Gesamtregister. Hrsg. im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Klett-Cotta, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-608-91371-2, S. 479–483.