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Parosmie

Störung des Geruchssinns From Wikipedia, the free encyclopedia

Der medizinische Oberbegriff Parosmie beschreibt eine qualitative Geruchs- bzw. Riechstörung mit Krankheitswert. Der Betroffene empfindet dabei einen Riecheindruck, der sich vom Durchschnitt der Bevölkerung unterscheidet.

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Klassifikation nach ICD-10
R43.1 Parosmie
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
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Zu den Formen der Parosmie zählen die Euosmie (Gerüche werden fälschlich als angenehm empfunden), die Kakosmie[1] (Gerüche werden fälschlich als unangenehm empfunden), die Pseudoosmie (Geruchseindrücke werden beispielsweise unter dem Einfluss von Affekten umgedeutet) und die Phantosmie (halluzinatorische Geruchseindrücke).[2] Letzterer Begriff deckt sich weitgehend mit Geruchs- und Geschmackshalluzinationen.

Ursachen

Als Ursachen werden Infektionen, neurologische Erkrankungen, toxische Schädigung des Riechepithels, posttraumatische Hirnschäden, Tumoren des zentralen Nervensystems und psychiatrische Erkrankungen diskutiert.

Siehe auch

Einzelnachweise

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