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Kaliumtetraperoxochromat

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Kaliumtetraperoxochromat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Chromate.

Schnelle Fakten Kristallstruktur, Allgemeines ...
Kristallstruktur
Kristallstruktur von Kaliumtetraperoxochromat
_ Cr5+ 0 _ K+ 0 _ O−
Kristallsystem

tetragonal

Raumgruppe

I42m (Nr. 121)Vorlage:Raumgruppe/121

Gitterparameter

a = 670,3 pm
c = 763,2 pm[1]

Allgemeines
Name Kaliumtetraperoxochromat
Andere Namen

Kalium-tetraperoxochromat(V)

Verhältnisformel K3CrO8
Kurzbeschreibung

rotbrauner Feststoff[2]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 12331-76-9
PubChem 135074461
ChemSpider 106513
Wikidata Q10860413
Eigenschaften
Molare Masse 297,3 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),[3] ggf. erweitert[4]
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 350i​‐​317​‐​410
P: ?
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).
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Gewinnung und Darstellung

Kaliumtetraperoxochromat kann durch Reaktion von Kaliumhydroxid, Chrom(VI)-oxid und Wasserstoffperoxid gewonnen werden.[2]

Es kann auch durch Reaktion von Kaliumchromat mit Kaliumhydroxid und Wasserstoffperoxid hergestellt werden.[5]

Eigenschaften

Kaliumtetraperoxochromat bildet tief rotbraune oktaedrische Kristalle, die mäßig löslich in kaltem Wasser und unlöslich in Alkohol und Ether sind und beim Erhitzen auf 170 °C explodieren.[6] Das Salz ist längere Zeit ohne Zersetzung haltbar, kann jedoch spontan explodieren.[2] Die Kristallstruktur (tetragonal, Raumgruppe I42m (Raumgruppen-Nr. 121)Vorlage:Raumgruppe/121) enthält Tetraperoxochromat(V)-Ionen, in denen jedes Chromatom durch acht Sauerstoffatome koordiniert ist.[7]

Um die Chelatkomplexion durch die Peroxidanionen zu verdeutlichen, wird die Formel häufig auch als K3[Cr(O2)4] notiert.

Kaliumtetraperoxochromat

Verwendung

Kaliumtetraperoxochromat(V) kann zur Erzeugung von Singulett-Sauerstoff dienen.[8][9] Es wurde auch zum Auslösen von Arthritis bei Mäusen eingesetzt.[10]

Einzelnachweise

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