Kalophrynus
Gattung der Familie Engmaulfrösche (Microhylidae)
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Kalophrynus ist eine Amphibien-Gattung aus der Familie der Engmaulfrösche. Sie ist die einzige Gattung der Unterfamilie Kalophryninae.
| Kalophrynus | ||||||||||||
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Kalophrynus interlineatus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Unterfamilie | ||||||||||||
| Kalophryninae | ||||||||||||
| Mivart, 1869 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Kalophrynus | ||||||||||||
| Tschudi, 1838 |

Beschreibung
Die Pupillen sind horizontal. Die Zunge ist elliptisch, birnenförmig oder fast kreisrund, ganzrandig und hinten frei abhebbar. Hinter den Choanen ist eine mehr oder weniger deutliche Querfalte vorhanden und zwei weitere Hautfalten vor dem Schlund. Die hinterste Hautfalte ist immer, die restlichen sind zuweilen gezähnelt. Das Trommelfell ist nicht in der Regel deutlich sichtbar. Die Finger sind frei. Die Zehen sind durch Schwimmhäute verbunden, die aber nicht zwischen die Metatarsen der 4. und 5. Zehe eingreifen. Finger- und Zehenspitzen sind niemals verbreitert. Die Endphalangen sind einfach und knöchern. Die Praecoracoide sind vorhanden, aber nur schwach ausgebildet und verläuft mit den breiten Coracoiden parallel. Das Omosternum und Sternum sind knorpelig. Die Querfortsätze des Sacralwirbels sind mäßig stark verbreitert.[1]
Vorkommen
Die Gattung kommt in Assam in Indien und vom südlichen China bis nach Java und zu den Philippinen vor.[2]
Systematik
Die Gattung Kalophrynus wurde 1838 von Johann Jakob von Tschudi erstbeschrieben. Sie ist die einzige Gattung der Unterfamilie Kalophryninae Mivart, 1869. Sie umfasst 29 Arten:[2]
Stand: 9. September 2025
- Kalophrynus anya Zug, 2015
- Kalophrynus baluensis Kiew, 1984
- Kalophrynus barioensis Matsui & Nishikawa, 2011
- Kalophrynus bunguranus (Günther, 1895)
- Kalophrynus calciphilus Dehling, 2011
- Kalophrynus cryptophonus Vassilieva, Galoyan, Gogoleva & Poyarkov, 2014[3]
- Kalophrynus dringi Fukuyama, Matsui, Eto, Hossman & Nishikawa, 2021
- Kalophrynus eok Das & Haas, 2003
- Kalophrynus heterochirus Boulenger, 1900
- Kalophrynus honbaensis Vassilieva, Galoyan, Gogoleva, & Poyarkov, 2014[3]
- Kalophrynus interlineatus (Blyth, 1855)
- Kalophrynus intermedius Inger, 1966
- Kalophrynus kiewi Matsui, Eto, Belabut & Nishikawa, 2017
- Kalophrynus limbooliati Matsui, Nishikawa, Belabut, Norhayati & Yong, 2012
- Kalophrynus meizon Zug, 2015
- Kalophrynus minusculus Iskandar, 1998
- Kalophrynus minutus Imbun, Tan, Lakim & Majuakim, 2025
- Kalophrynus misbahulmuniri Gonggoli, Fauzan, Kaprawi, Herlambang, Kirono, Wiridarma, Alif & Hamidy, 2025
- Kalophrynus nubicola Dring, 1983
- Kalophrynus orangensis Dutta, Ahmed & Das, 2000
- Kalophrynus palmatissimus Kiew, 1984
- Kalophrynus pleurostigma Tschudi, 1838
- Kalophrynus puncak Fukuyama, Matsui, Eto, Hossman & Nishikawa, 2021
- Kalophrynus punctatus Peters, 1871
- Kalophrynus robinsoni Smith, 1922
- Kalophrynus sinensis Peters, 1867
- Kalophrynus subterrestris Inger, 1966
- Kalophrynus tiomanensis Chan, Grismer & Grismer, 2011
- Kalophrynus yongi Matsui, 2009
- Kalophrynus menglienicus wurde in die Gattung Micryletta gestellt und erhielt den Namen Micryletta menglienica (Yang and Su, 1980).