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Kammermusikfest Lockenhaus

internationales Musikfest in der Marktgemeinde Lockenhaus im Burgenland From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Kammermusikfest Lockenhaus ist ein internationales Musikfest in der Marktgemeinde Lockenhaus im Burgenland.

Geschichte

Das Kammermusikfest wurde 1981 vom Pfarrer Josef Herowitsch und dem Geigenvirtuosen Gidon Kremer gegründet und bis 2011 gemeinsam geleitet.[1][2][3] Es ging aus den ab 1974 anfangs noch im Pfarrhof von Lockenhaus veranstalteten Lockenhauser Konzerten hervor.[4][5]

Immer wieder hatten sich beim Festival Weltklassekünstler beteiligt. 2011 feierte man den 30. Jahrestag der Gründung – und den gemeinsamen Abschied. Als Josef Herowitsch und Gidon Kremer nach der Austragung des Festivals 2011 dessen Leitung zurücklegten, erklärte Kremer rückblickend im Interview mit der Tageszeitung Die Presse, dass es gelungen sei, das Lockenhauser Musikfest zu einem „weltweit angesehenen, jährlichen Fixstern für Kammermusikfreunde“ zu entwickeln.[6]

Seit 2012 ist der Cellist Nicolas Altstaedt künstlerischer Leiter des Festivals. Jedes Jahr werden im Juli klassische Konzerte veranstaltet, die – wie schon zuvor unter der Leitung von Josef Herowitsch und Gidon Kremer – meist auf der Burg Lockenhaus und in der Pfarrkirche hl. Nikolaus des Ortes stattfinden.[1][7][8]

Literatur

  • Josef Herowitsch, Gidon Kremer (Hrsg.): 5 Jahre Lockenhauser Kammermusikfest. Mayrhofer, Kirchschlag 1985.
  • Gidon Kremer: Oase Lockenhaus. 15 Jahre Kammermusikfest – Kremerata Musica 1981–1996. Residenz Verlag, Salzburg 1996, ISBN 3-7017-1057-0.
  • Albert Seitlinger: Kammermusikfest Lockenhaus. „Kremeratata Musica“ 1981–2001. Programmatische Leitlinien des Kammermusikfestes Lockenhaus „Kremerata Musica“ und ihr rezeptionsgeschichtlicher Kontext. Dissertation, Universität Wien 2003.
  • Gidon Kremer, Josef Herowitsch (Hrsg.): 25 Jahre Kammermusikfest Lockenhaus. 1981–2006. Ed. Musica, Kurpfälzischer Verlag, Heidelberg 2007.
  • Wilhelm Sinkovicz: Das war die Spinnerei eines burgenländischen Pfarrers. In: Die Presse, 4. Juli 2011, S. 19.

Einzelnachweise

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