Kamome Diner
Film von Naoko Ogigami (2006)
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Kamome Diner (Originaltitel: かもめ食堂, Kamome shokudō) ist ein japanischer Film aus dem Jahre 2006. Regie führte Naoko Ogigami. Es handelt sich um eine Verfilmung einer Novelle von Yōko Mure.
| Film | |
| Titel | Kamome Diner |
|---|---|
| Originaltitel | かもめ食堂 |
| Transkription | Kamome shokudō |
| Produktionsland | Japan |
| Originalsprache | Japanisch, Finnisch |
| Erscheinungsjahr | 2006 |
| Länge | 102 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Naoko Ogigami |
| Drehbuch | Naoko Ogigami |
| Produktion | Mayumi Amano |
| Musik | Tatsuro Kondo |
| Kamera | Tuomo Virtanen |
| Schnitt | Shinichi Fushima |
| Besetzung | |
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Handlung
Sachie eröffnet in Helsinki ein japanisches Bistro. Abgesehen vom Animeliebhaber Tommi gelingt es ihr aber nicht, an Kundschaft zu gelangen. Durch Zufall macht sie die Bekanntschaft der anderen Masako und Midori, die in ihrem Bistro aushelfen.
Tommi bringt Sachie auf die Idee, die japanische Küche mit finnischen Zutaten wie Hering oder Rentierfleisch zu kombinieren, was aber zunächst auf die Ablehnung der Japanerinnen stößt. Sie einigen sich aber darauf, auch finnische Spezialitäten wie Zimtschnecken anzubieten.
Zwar ist das Lokal immer noch schlecht frequentiert, aber die vier nehmen eine schlecht gelaunte Finnin wahr, die immer vor dem Bistro stehenbleibt. Eines Tages betritt sie es und bestellt ein Glas Koskenkorva. Nach einigen Runden ist sie betrunken und muss von Sachie, Masako, Midori und Tommi nachhause gebracht werden.
Dort stellt sich heraus, dass sie kürzlich von ihrem Mann verlassen worden ist und verliert nach kurzer Zeit ihre Mürrigkeit. Danach sucht sie regelmäßig das Bistro auf.
Später schlägt Sachie vor, dass sie am liebsten Onigiri anbieten möchte. Sie erzählt auch, dass ihr Vater die besten Onigiris zubereiten konnte und diese umso besser schmeckten, je liebevoller sie zubereitet würden.
Am Ende sieht man die drei Japanerinnen glücklich in ihrem gut besuchten Bistro.
Kritik
„[D]er erste vollständig in Finnland gedrehte japanische Film, zeigt Helsinki aus neuer Perspektive – und offenbart zugleich die feinen Formen alltäglicher Ausgrenzung sowie die sanfte, selbstbestimmte Art, wie die Figuren damit umgehen.“
Weblinks
- Kamome Diner, Rezension bei Cineding Leipzig
- Kamome Diner bei IMDb