Kamome Diner

Film von Naoko Ogigami (2006) From Wikipedia, the free encyclopedia

Kamome Diner (Originaltitel: かもめ食堂, Kamome shokudō) ist ein japanischer Film aus dem Jahre 2006. Regie führte Naoko Ogigami. Es handelt sich um eine Verfilmung einer Novelle von Yōko Mure.

TitelKamome Diner
Originaltitelかもめ食堂
TranskriptionKamome shokudō
ProduktionslandJapan
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Kamome Diner
Originaltitel かもめ食堂
Transkription Kamome shokudō
Produktionsland Japan
Originalsprache Japanisch, Finnisch
Erscheinungsjahr 2006
Länge 102 Minuten
Stab
Regie Naoko Ogigami
Drehbuch Naoko Ogigami
Produktion Mayumi Amano
Musik Tatsuro Kondo
Kamera Tuomo Virtanen
Schnitt Shinichi Fushima
Besetzung
  • Satomi Kobayashi: Sachie
  • Hairi Katagiri: Midori
  • Masako Motai: Masako
  • Jarkko Niemi: Tommi Hiltunen
  • Tarja Markus: Liisa
  • Markku Peltola: Matti
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Handlung

Sachie eröffnet in Helsinki ein japanisches Bistro. Abgesehen vom Animeliebhaber Tommi gelingt es ihr aber nicht, an Kundschaft zu gelangen. Durch Zufall macht sie die Bekanntschaft der anderen Masako und Midori, die in ihrem Bistro aushelfen.

Tommi bringt Sachie auf die Idee, die japanische Küche mit finnischen Zutaten wie Hering oder Rentierfleisch zu kombinieren, was aber zunächst auf die Ablehnung der Japanerinnen stößt. Sie einigen sich aber darauf, auch finnische Spezialitäten wie Zimtschnecken anzubieten.

Zwar ist das Lokal immer noch schlecht frequentiert, aber die vier nehmen eine schlecht gelaunte Finnin wahr, die immer vor dem Bistro stehenbleibt. Eines Tages betritt sie es und bestellt ein Glas Koskenkorva. Nach einigen Runden ist sie betrunken und muss von Sachie, Masako, Midori und Tommi nachhause gebracht werden.

Dort stellt sich heraus, dass sie kürzlich von ihrem Mann verlassen worden ist und verliert nach kurzer Zeit ihre Mürrigkeit. Danach sucht sie regelmäßig das Bistro auf.

Später schlägt Sachie vor, dass sie am liebsten Onigiri anbieten möchte. Sie erzählt auch, dass ihr Vater die besten Onigiris zubereiten konnte und diese umso besser schmeckten, je liebevoller sie zubereitet würden.

Am Ende sieht man die drei Japanerinnen glücklich in ihrem gut besuchten Bistro.

Kritik

„[D]er erste vollständig in Finnland gedrehte japanische Film, zeigt Helsinki aus neuer Perspektive – und offenbart zugleich die feinen Formen alltäglicher Ausgrenzung sowie die sanfte, selbstbestimmte Art, wie die Figuren damit umgehen.“

Cineding Leipzig[1]

Einzelnachweise

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