Kardemir
türkischer Stahlhersteller mit Sitz in Karabük
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| Karabuk Demir Celik Sanayi ve Ticaret | |
|---|---|
| Rechtsform | A.Ş. |
| ISIN | TRAKRDMR91G7 |
| Gründung | 1937[1] |
| Sitz | Karabük, |
| Leitung | Ismail Demir[2] |
| Mitarbeiterzahl | 4.000[3] |
| Branche | Stahl |
| Website | www.kardemir.com |

Kardemir (Abkürzung von türkisch Karabük Demir Çelik Fabrikaları, deutsch Eisen- und Stahlwerke Karabük) ist ein türkischer Stahlhersteller mit Sitz in Karabükin der gleichnamigen Provinz.
Geschichte
Das Hauptwerk befindet sich in Karabük in der türkischen Schwarzmeerregion. Der Bau des Werkskomplexes begann im Jahr 1937 im Rahmen von Atatürks Industrialisierungsstrategie und wurde innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen. Das Kraftwerk war die erste Anlage, die 1939 in Betrieb ging; weitere Anlagen folgten innerhalb der nächsten zwei Jahre. Nach jahrzehntelangem Betrieb als Staatsunternehmen wurde Kardemir im Jahr 1995 privatisiert.[1][4]
Unternehmensprofil
Umweltschutz
Kardemir setzt in der Türkei Kohle ein.[7] Da es sich um ein integriertes Hüttenwerk handelt, fallen die Emissionen höher aus als bei der Stahlerzeugung in Elektrolichtbogenöfen.[8] Zum Unternehmen gehört mit dem Wärmekraftwerk Kardemir Karabük das 142. größte Kraftwerk der Türkei und das größte in Karabük. Es ist außerdem das 32. größte Kohlekraftwerk des Landes.[9] Die Treibhausgasemissionen (Scope 1) beliefen sich laut dem Nachhaltigkeitsreport des Unternehmens im Jahr 2024 auf 5.900.064 Tonnen CO2e, die Emissionen (Scope 2) auf 240.858 Tonnen CO2e.[10] Die langfristigen Klimaziele sehen eine Reduktion der Emissionen um 46 Prozent bis 2037 und das Erreichen der Netto-null-Emission bis 2053.[11]
Sportsponsoring
Kardemir ist Hauptsponsor des Fußballvereins Kardemir Karabükspor.