Karl-Heinz Groth

deutscher Autor und Pädagoge From Wikipedia, the free encyclopedia

Karl-Heinz Groth (* 4. Januar 1940 in Lunden, Dithmarschen; † 11. April 2025[1]) war ein deutscher Autor und Pädagoge.

Leben

Karl-Heinz Groth wuchs als Sohn eines Landwirts und Kohlenhändlers mit Niederdeutsch als erster Sprache in Lunden auf und lebte dort bis 1960. Im Jahre 1956 begann er in Heide eine Lehre als Holzkaufmann und Zimmermann, die er jedoch nicht beendete. Er wechselte zum Besuch des Gymnasiums in Heide und studierte nach dem Abitur ab 1960 am Pädagogischen Institut in Hamburg und an der Pädagogischen Hochschule in Flensburg. Seine erste Lehrerprüfung legte er 1963 ab. Danach unterrichtete er auf Helgoland, in Heide und in Büsum. Ab 1977 leitete er zunächst eine Schule in Wyk auf Föhr und später bis zum Eintritt in den Ruhestand 2003 die Gorch-Fock-Schule in Eckernförde.[2][3]

Neben fachpädagogischen Schriften veröffentlichte Groth von 1980 an zahlreiche Bücher, Beiträge in Sammelbänden, Theaterstücke und Kolumnen in Tageszeitungen, überwiegend in niederdeutscher Sprache.[4] Außerdem hielt er viele Jahre lang plattdeutsche Vorträge und Lesungen in ganz Norddeutschland.[5] Er war Initiator der Heider und Eckernförder plattdeutschen Kulturtage und legte 2004 den Klaus-Groth-Preis, einen niederdeutschen Literaturpreis, unter dem Namen Klaus-Groth-Preis der Stadt Heide wieder auf. Durch sein publizistisches Wirken und sein Engagement in Gremien und Einrichtungen wirkte Groth dem Verlust der niederdeutschen Sprachkompetenz entgegen und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet.[3]

Gorch-Fock-Schule Eckernförde

Groth war verheiratet und Vater sowie Großvater; er lebte in Goosefeld bei Eckernförde im Kreis Rendsburg-Eckernförde.[6][7]

Werke (Auswahl)

Auszeichnungen

Literatur

Einzelnachweise

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