Karl-Heinz Prange

deutscher Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr From Wikipedia, the free encyclopedia

Karl-Heinz Prange (* 5. April 1930 in Neubrandenburg; † 13. August 2000 in Lüneburg) war ein deutscher Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr.

Leben

Ab 1947 absolvierte Prange eine Berufsausbildung als Landwirt und war anschließend in diesem Beruf tätig.[1] Am 2. Mai 1956 trat er in die Bundeswehr ein, durchlief die Grundausbildung und den Fähnrich-Lehrgang an der Infanterieschule in Hammelburg und die Heeresoffizierschule II in Husum. Ab 1958 war er Zugführer, Offizier für Personalwesen (S 1) und Kompaniechef im Lehrbataillon an der Heeresoffizierschule I in Hannover.[2]

Von Oktober 1963 bis September 1965 absolvierte Prange den 6. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde.[3] Anschließend war bis September 1966 Generalstabsoffizier für Militärisches Nachrichtenwesen (G 2) und darauf bis September 1969 Generalstabsoffizier für Planung, Ausbildung und Organisation (G 3) der 3. Panzerdivision in Buxtehude. Im Oktober 1969 wurde er Bataillonskommandeur des Panzergrenadierbataillons 162 in Wentorf bei Hamburg, im Oktober 1971 Taktiklehrer in Hamburg und im Oktober 1973 Taktiklehrer und Hörsaalleiter an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Ab Oktober 1974 war er Chef des Stabes der 6. Panzergrenadierdivision in Neumünster[4.1] und ab Oktober 1977 Referatsleiter IV 4 (Aufstellung, Stationierung) im Führungsstab des Heeres im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn.[2]

Im Oktober 1979 wurde Prange Brigadekommandeur der Panzerbrigade 8 in Lüneburg[4.2], wo im Oktober 1982 die Ernennung zum Brigadegeneral erfolgte.[1] Ab Oktober 1984 war er in seiner letzten Verwendung stellvertretender Befehlshaber und Chef des Stabes des Territorialkommandos Schleswig-Holstein in Kiel.[4.3] Mit Ablauf des September 1990 wurde er in den Ruhestand versetzt.[5]

Prange war verheiratet und hatte zwei Söhne.[1]

Auszeichnungen

Siehe auch

Literatur

  • Dermot Bradley, Heinz-Peter Würzenthal, Hansgeorg Model: Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1999 – Die militärischen Werdegänge (= Dermot Bradley [Hrsg.]: Deutschlands Generale und Admirale. Teil VIb). Band 3, Laegeler – Quiel. Biblio-Verlag, Bissendorf 2005, ISBN 978-3-7648-2382-5, S. .
  • Manfred Sadlowski (Hrsg.): Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 1990/1991. 8. Auflage. Bernard & Graefe, Bonn 1990, ISBN 3-7637-5865-8, S. 97.

Einzelnachweise

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